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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15713
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich bin an meinem Arbeitsplatz so einer starken Belastung ausgesetzt,

Kundenfrage

Ich bin an meinem Arbeitsplatz so einer starken Belastung ausgesetzt, das ich momentan körperlich nicht in der Lage bin (leide auch an Morbus Crohn), und seelisch auch nicht in der Verfassung arbeiten zu gehen, so daß mich mein Hausarzt aus dem Verkehr genommen hat. Die Situation ist so drastisch, daß ich danach eigentlich nicht wieder dorthin zurück kann um zu arbeiten. Kann ich deshalb kündigen und muß ich mit einer Sperre beim Arbeitsamt rechnen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.

Eine eigene Kündigung wegen Krankheit ist nicht ratsam, da Sie mit einer Sperre der Arbeitslosenleistungen von 3 Monaten rechnen müssen. Bedenken Sie weiterhin, dass Sie kein ALG 1 erhalten, aber die 3 Monate auf Ihre Arbeitslosenzeit gerechnet werden.

Sollte sich Ihre Situation nicht verbessern, dann lassen Sie sich vom Arbeitgeber wegen Krankheit kündigen. Lassen Sie auch die Finger von einem Aufhebungsvertrag, da auch hier eine Sperre droht.


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie noch darauf hinweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist. Ich gehe davon aus, dass Sie die AGB's des Portalbetreibers gelesen haben und die Antwort durch akzeptieren entsprechend vergüten.

Sie akzeptieren einfach durch klicken auf den grünen AKZEPTIEREN Button.


Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Wie soll ich mich weiter verhalten?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,




ich darf die Antwoert der Kollegin wie folgt ergänzen:



Sie bekommen dann keine Sperrfrist , wenn Sie vor der Eigenkündigung oder vor Unterschreiben des Aufhebungsvertrags ein ärztliches Attest in Händen haben, wonach man Ihnen aus ärztlicher Sicht zur Arbeitsaufgabe rät.


Dann haben Sie nämlich einen wichtigen Grund und es tritt keine Sperrfrist ein.




Der Arzt bescheinigt das auf einem speziellen Formular das Sie bekommen, wenn Sie in der Leistungsabteilung anrufen und um eine Beratung bitten.


Beachten Sie aber, dass das Attest vor der Eigenbkündigung oder dem Aufhebungsvertrag vorliegen muss.



Mit freundlichen Grüßen


C. Schiessl



Fachanwältin für Arbeitsrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte bei der Kollegin oder bei mir akzeptierenDanke
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15713
Erfahrung: Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


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Sehr gerne.

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