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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Abend, ich h tte eine Frage bez glich der Besch ftigung

Kundenfrage

Guten Abend,

ich hätte eine Frage bezüglich der Beschäftigung nach der Elternzeit. Ab den 19.12.2011 endet meine Elternzeit und ich habe meinen Arbeitgeber am 16.06.2011 schriftlich mitgeteilt, dass ich wieder gerne arbeiten würde aber leider nicht mehr einen Vollzeitarbeitsplatz, wie vor der Elternzeit einnehmen kann. Ich hatte angefragt eine Arbeitsstelle im Teilzeitbereich zu erhalten. Das Unternehmen in der ich tätig bin hat ca. 1200 Mitarbeiter und auch einige Arbeitsplätze die in Teilzeitbereich besetzt werden. Nun habe ich von meinen Arbeitgeber auf meinen schreiben die Information erhalten, dass es aus Betrieblichen Gründen nicht möglich wäre mir einen Teilzeitarbeitsplatz zu Verfügung zu stellen und ich nur die Möglichkeit einer Vollzeitbeschäftigung erhalten kann. Im schreiben wurde mir auch nur als alternative eine Kündigen oder ein Aufhebungsvertrag vorgeschlagen. Nun meine Frage dazu, welche Möglichkeiten bzw. Rechte stehen mir zu? Muss mir der Arbeitgeber einen Teilzeit Arbeitsplatz anbieten? Wie soll ich mich nun verhalten?
Vielen Dank XXXXX XXXXX und mit freundlichen Grüßen,

A. Bello
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Vorliegend greifen die Regelungen des BEEG (Bundeserziehungsgeldgesetz).

Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin kann nach § 15 Abs. 5 eine Verringerung der Arbeitszeit und ihre Ausgestaltung beantragen. Über den Antrag sollen sich der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin innerhalb von vier Wochen einigen.

Nach § 15 Abs. 7 besteht ein Anspruch auf eine Teilzeitbeschäftigung, da die Voraussetzungen gegeben sind.

Soweit der Arbeitgeber der Verringerung der Arbeitszeit nicht oder nicht rechtzeitig zustimmt, kann der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin Klage vor den Gerichten für Arbeitssachen erheben. (§ 15 Abs. 7 BEEG)

Sie müssten also nunmehr auf Verringerung der Arbeitszeit vor dem Arbeitsgericht klagen.

Es ist ratsam, sich hierfür durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht vertreten zu lassen.

troesemeier und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Fall wir einen Anwalt einschalten und wir vor das Arbeitsgericht gehen, wer kommt hier für die Anwaltskosten auf, falls wir Recht bekommen?

Danke

mfg
Bello
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

im arbeitsgerichtlichen Verfahren trägt in der I. Instanz jede Partei ihre eigenen Kosten.

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