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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 19785
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin als Dauernachtwache eingestellt und in der 7.Woche

Kundenfrage

Ich bin als Dauernachtwache eingestellt und in der 7.Woche schwanger.In meinem Arbeitsvertrag steht zusätzlich_ die AN erklärt sich bereit,im Bedarfsfall einer Versetzung in einem anderen Verantwortungsbereich entspr.der Auftragslage zuzustimmen oder eine andere zumutbare Tätigkeit zu übernemen. jetzt ist meine frage bekomme ich ein Beschäftigungsverbot oder muß ich eine andere Tätigkeit machen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nach dem Mutterschutzgesetz dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist.

Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind.

Das Gesetz listet in § 4 Absatz 2 und 3 Mutterschutzgesetz weitere Beschäftigungsverbote auf:

http://www.gesetze-im-internet.de/muschg/__4.html

Ihre gegenwärtige Tätigkeit als Dauernachtwache würde zwar nicht unter eines dieser Beschäftigungsverbote fallen. Allerdings ist in Ihrem Fall das Nachtarbeitsverbot des § 8 Absatz Mutterschutzgesetz zu berücksichtigen:

Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.

Da Ihre Arbeit als Dauernachtwache in diese Zeiten fällt, gilt das Beschäftigungsverbot des § 8 für Sie.

Sie müssen daher damit rechnen, dass Ihnen gemäß der Klausel in Ihrem Arbeitsvertrag eine andere Tätigkeit zugewiesen wird.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nach dem Mutterschutzgesetz dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist.

Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind.

Das Gesetz listet in § 4 Absatz 2 und 3 Mutterschutzgesetz weitere Beschäftigungsverbote auf:

http://www.gesetze-im-internet.de/muschg/__4.html

Ihre gegenwärtige Tätigkeit als Dauernachtwache würde zwar nicht unter eines dieser Beschäftigungsverbote fallen. Allerdings ist in Ihrem Fall das Nachtarbeitsverbot des § 8 Absatz Mutterschutzgesetz zu berücksichtigen:

Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.

Da Ihre Arbeit als Dauernachtwache in diese Zeiten fällt, gilt das Beschäftigungsverbot des § 8 für Sie.

Sie müssen daher damit rechnen, dass Ihnen gemäß der Klausel in Ihrem Arbeitsvertrag eine andere Tätigkeit zugewiesen wird.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
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