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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3513
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
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Hallo, ich bin gelernt Altenpflegefachhelferin,angestellt

Kundenfrage

Hallo,

ich bin gelernt Altenpflegefachhelferin,angestellt auf einer 50%Stelle beim BRK,nun wurde ich während der Probezeit (am 23.8) unter einhaltung der 4Wochen frist zum Monatsende,also zum 30.9 gekündigt.
Nun habe ich per Urinheimtest erfahren das ich schwanger bin,muss es aber am Donnerstag noch vom FA bestätigen lassen,....
ist die Kündigung jetzt durch die Schwangerschaft rechtswirksam?
ich habe gelesen das wenn man während der Kündigungszeit schwanger wird,und man unverzüglich nach Bekanntwerden der Scgwangerschaft durch den Arzt den Chef davon in Kentniss setzt,ist die Frist bis 4 Monate nach der Geburt ausgesetzt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

Nach dem Mutterschutzgesetz darf der Arbeitgeber während der gesamten Dauer der Schwangerschaft und bis zu vier Monaten nach der Entbindung nicht kündigen.

Dieses Verbot kommt aber nur dann zum Tragen, wenn Ihr Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiß oder Sie ihm innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Kündigungserklärung hiervon Mitteilung machen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
wenn ich aber innerhalb dieser zwei wochen nach zugang der kündigung noch nichts von der schwangerschaft wusste,bzw evtl noch nicht schwanger war,und jetzt erst davon kentniss erlange und es ihm sofort also vor dem 30.9 mitteile,gilt die kündigung trotzdem???
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ja, dann wäre die Kündigung wirksam.
RAKRoth und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie sollten jedenfalls unverzüglich Ihrem Arbeitgeber mitteilen, dass Sie schwanger sind und darauf hinweisen, dass ein endgültiges Ergebnis noch nicht vorliegt.

Damit hätten Sie Ihrer Anzeigepflicht genügt und könnten dann das Ergebnis nachschieben. Wenn Ihre Schwangerschaft bestätigt wird, wäre die Kündigung unwirksam.

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