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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26842
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Mitarbeiterin in Teilzeit hat wiederholt meine eindeutigen

Kundenfrage

Meine Mitarbeiterin in Teilzeit hat wiederholt meine eindeutigen schriftlichen Arbeitsanweisungen nich befolgt, sie ist deswegen auch schon zweimal mündlich abgemahnt worden.
Desweiteren ist sie den Anforderungen des Arbeitsplatzes nich gewachsen und schafft die Arbeit nicht in der vorgesehenen Arbeitszeit.
Während meines Urlaubes sollte sie die Bürozeiten warnehmen und hat dies auch getan, jedoch hat sie sich ohne meine Anweisung wieserholt Überstunden angeschrieben.
Nun stehe ich Finanziell mit dem Rücken zur Wand und mein Vertragspartner droht mit Aufhebung des Vertrages.
Hier ist leider zu 50 % die Mitarbeiterin schuld.

1. Kann ich Sie fristlos Kündigen aus wichtigem Grund ?
2. Muss ich die nicht angeordneten Überstunden bezahlen ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zu Ihrer ersten Frage:

Sie können die Mitarbeiterin fristlos kündigen, wenn dies nach Ihren Abmahnungen erneut Arbeitsanweisungen nicht befolgt hat.

Die beiden abgemahnten Vorfälle sind durch die erfolget Abmahnung bereits verbraucht, so dass es einen neuen Vorfall, also einen erneuten Verstoß gegen Arbeitsanweisungen braucht.

Eine außerordentliche Kündigung komme nur bei einer beharrlichen Arbeitsverweigerung in Betracht. Dies setze voraus, dass sich Ihre Mitarbeiterin trotz eindeutiger Belehrung über Umfang und Bedeutung ihrer Verpflichtung gegen die Arbeitsanweisungen auflehnt und diese nicht ausführt. Erforderlich ist dabei stets eine Abmahnung.

2.
Ihre Miterbeiterin ist für die geleisteten Überstunden in vollem Umfang darlegungs- und beweispflichtig.
Sie hat darzulegen, an welchen Tagen in welchem Umfang sie Überstunden erbracht hat, dass die Überstunden arbeitgeberseitig angeordnet und für die Erfüllung der geschuldeten Arbeitsleistung erforderlich waren.

Kann sie dies nicht, gibt es keine Bezahlung der Überstunden.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was heist die Abmahnungen sind verbraucht ?
Sind Abmahnungen immer schriftlich zu verfassen oder reichen auch mündliche ?
Die Überstunden hat Sie gemacht weil Sie Ihrer Arbeit angelich in der dafür vorgesehenen Zeit nicht schaffen würde da Sie duch zu viele Kunden gestört wird die den Laden betreten oder anrufen, wenn ich selber Bürodienst habe ist dieses aber geschafft.
Wie kann ich Sie fristlos kündigen ?
Eine weitere Beschäftigung unter diesen umständen kann ich mir nicht erlauben.
Das Geschäft ist Provisionspflichtig
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Abmahnung verbraucht heißt: Der Vorfall wegen dem Sie abgemahnt haben kann keinen Kündigungsgrund darstellen

Abmahnungen können selbstverständlich auch mündlich erfolgen.

Soweit Sie die Überstunden nicht ausdrücklich angeordnet haben, gibt es kein Geld.

Sie können fristlos kündigen, indem Sie Ihrer Mitarbeiterin schriftlich erklären, dass das Arbeitsverhältnis ab sofort durch eine fristlose Kündigung beendet ist.

Einen Kündigungsgrund können Sie benennen müssen Sie aber nicht.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Die Kündigung muss von Ihnen unterschrieben sein und muss das Wort Kündigung enthalten. Wichtig ist, dass die Kündigung Ihrer Mitarbeiterin zugehet und Sie den Erhalt der Kündigung nachweisen können.

Lassen Sie sich den Erhalt der Kündigung von der Mitarbeiterin daher schriftlich bestätigen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was für Gründe nach Gesetz habe ich für eine fristlose Kündigung ?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Für eine fristlose Kündigung, § 626 BGB muss ein wichtiger Grund vorliegen:

  • Anstellungsbetrug,
  • dauernde oder anhaltende Arbeitsunfähigkeit
  • Arbeitsverweigerung,
  • grobe Verletzung der Treuepflicht,
  • Verstöße gegen das Wettbewerbsverbot.
Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt