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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16547
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Habe vor 3 Tagen meine K ndigung bei meinem Chef abgeben wollen.Nach

Kundenfrage

Habe vor 3 Tagen meine Kündigung bei meinem Chef abgeben wollen.Nach einem ausfühlichem Gespräch bat er mich , noch einmal darüber nachzudenken , und drückte sein Bedauern aus.Meine Kündigungsfrist beträt 6 Monate.Jetzt bietet man mir die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages an.Was muss ich beachten? Ich arbeite als leitende Angestellte.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Zunächst muss ich Sie darauf hinweisen, dass Sie sowohl bei einer Eigenkündigung, als ich bei einem Aufhebungsvertrag eine Sperrzeit der Agentur für Arbeit riskieren, die 12 Wochen betragen kann.

Eine Ausnahme bestünde dann, wenn Ihnen ein wichtiger Grund für die Lösung des Beschäftigungsverhältnisses zur Seite stünde.




Ein Aufhebungsvertrag beendet ebenso wie die Kündigung das Arbeitsverhältnis in dem Augenblick in dem er unterschrieben wird.


Anders als eine Kündigung hat er aber den unschätzbaren Vorteil, dass sich in ihm einiges regeln lässt und man dann den Abschluss des Vertrags von der Gewährung bestimmter Vertragsbedingungen abhängig machen kann.


Man kann zB, den Wortlaut des Zeugnisses, die Zahlung einer Abfindung, die Mitnahme der betrieblichen Altersvorsorge etc auf diese Weise einer einvernehmlichen Regelung zuführen.




Eine bezahlte Freistellung geht in Ordnung, da auch die unwiderrufliche Freistellung nach der neueren Rechtsprechung keinen Einfluss auf Ihre Krankenversicherung hat.


Wenn man Ihnen eine Abfindung bietet müssen Sie die Kündigungsfrist einhalten, da man Ihnen sonst die Abfindung auf das Arbeitslosengeld anrechnet.





Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Sehr gerne können Sie bei Unklarheiten nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht






Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Habe ich die Möglichkeit in einem Gespräch zu erreichen , das meine Freistellung die mir jetzt bis zum 31.01.2012 zugesagt wurde zu verlängern bis zum 31.03.2012 ? Die beidseitige Kündigungsfrist beträgt 6 Monate (31.03.2012) oder würde ich dann gefahrlaufen das man den Aufhebungsvertrag ablehnt und auf die 6 monatige Kündigungsfrist besteht ?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


das ist reine Verhandlungssache.


Die Möglichkeit haben Sie sicher, wenn Sie ZB. eine Klausel einbauen, dass das Beschäftigungsverhältnis jederzeit von Ihnen beendet werden kann, wenn Sie eine neue Beschäftigung gefunden haben.


Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




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