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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich bin Freiberufler und habe einenTrainervertrag zum 01.10.2011

Kundenfrage

Ich bin Freiberufler und habe einenTrainervertrag zum 01.10.2011 bei einem Institut abgeschlossen. Zum 15.10. 2011 will ich wieder als Angestellter arbeiten.
Was muß ich bei der Kündigung beachten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.



Wenn Sie durch den Vertrag weisungsgebunden und in die betriebliche Organsiation eingegliedert und Sie zudem wirtschaftlich abhängig sind, würde ich den Vertrag als Arbeitsvertrag quslifizieren.



Nur, wenn Sie an keine festen Arbeitszeiten gebunden und wenn Sie Ihre Tätgkeit selbst bestimmen dürfen, ist er dies nicht.



Liegt ein Arbeitsvertrag vor gilt folgendes:






Wenn in Ihrem Arbeitsvertrag eine Probezeit vereinbart ist können Sie problemlos am 1.10. zum 15.10 kündigen ( 2 Wochen Frist)

Da sichert Ihnen noch ein halbes Monatsgehalt.


Ist das nicht der Fall , müssen Sie in Ihrem Arbeitsvertrag nachsehen. ob die Kündigung vor Beginn des Arbeitsverhältnisses ausgeschlossen ist.

Sie können dann mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende vor Vertragsbeginn kündigen.( es sei denn für die Kündigung durch den Arbeitnehmer ist eine andere Frist vereinbart)

Da diese Frist aber nicht genügt, um Ihr neues Arbeitsverhältnis antreten zu können, wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertag zu schließen.


Lässt er sich darauf nicht ein, können Sie die Kündigung zwar riskieren, ohne die Frist einzuhalten.


Sie laufen dann aber Gefahr, dass der Arbeitgeber Schadensersatzansprüche gegen Sie geltend machen kann.


Dies ZB. wenn er nicht rechtzeitig Ersatz für Sie finden kann.








Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht






Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Vertrag mit dem Institut ist ist als Freiberufler abgeschlossen und nicht als Angestellter. Eine Kündigungsregelung vor Start ist nicht definiert.
Es liegt kein Arbeitsverrag vor.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn der Vertrag kein Arbeitsvertrag ist, würde ich annehmen, dass er sittenwidrig ist, weil er Sie knebelt.


Sie sollten für 7 Jahre daran gebunden sein und können nur aus wichtigem Grund kündigen.


Das ist mit Sicherheit so nicht zulässig.

Ich würde Ihnen auf jeden Fall empfehlen, sich den Vertrag von einem Anwalt genau durchsehen zu lassen.


Ich gehe aber davon aus, da ja Tätigkeit bei einem Konkurrenzunternehmen verboten ist, dass hier ein Arbeitsvertrag vorliegt.


Sie sind wirtschaftlich abhängig und dürfen über Ihre Arbeitskraft nicht frei verfügen.

Es gibt auch die sog. Scheinselbständigkeit, die in Wirklichkeit eine verdeckte Arbeitnehmerstellung ist.


Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe keinen Arbeitsvertrag abgeschlossen, sondern einen Trainingsvertrag als Selbstständiger. Wie sieht das in dieem Fall aus?

Dank.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte meine obige Antwort ansehen.


Sie sind durch diesen Vertrag in einer wirtschaftlich abhängigen Stellung, so dass ich meine Zweifel habe, ob das nicht ein Arbeitsvertrag ist.

Sie dürfen nicht bei anderen Unternehmen tätig werden. sind also an das Unternehmen gebunden.


Auf jeden Fall ist eine Laufzeit von 7 Jahren nicht tragbar


Noch einmal meine dringende Empfehlung, diesen Vertrag überprüfen zu lassen.




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht