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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3335
Erfahrung:  Rechtsanwalt
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Ich habe die Firma meiner Frau freiberuflich 35 Jahre beraten

Kundenfrage

Ich habe die Firma meiner Frau freiberuflich 35 Jahre beraten (geschäftsführerähnliche Position) und das ohne Vertrag, aber hoher Bezahlung (etwa 150.000.--/Jahr). Nun gibt es in der Ehe Differenzen und meine Frau will die anderen Gesellschafter dazu überreden, daß die Firma auf mich verzichten soll. Es existier aber kein geeigneter Nachfolger. Übrigens war ich für die Firma anerkannt erfolgreich. Kann ich eine Entschädigung fordern und was kann ich sonst tun.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie lediglich freiberuflich tätig waren, also gegen Rechnung gearbeitet haben, haben Sie keine guten Chancen.

Wenn Sie jedoch ausschließlich für die Firma Ihrer Frau gearbeitet haben, liegt trotz freiberuflicher Tätigkeit eine sogenannte Scheinselbständigkeit vor und Sie können auf Festanstellung klagen. Daraus ergibt sich dann Kündigungsschutz (soweit die Firma groß genug ist). Diesen Kündigungsschutz und auch die mögliche Klage auf Scheinselbständigkeit können Sie auch als Verhandlungshebel für eine Entschädigung einsetzen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben und bedanke XXXXX XXXXX Voraus für die freundliche Akzeptierung. Sie akzeptieren die Antwort durch Anklicken des grünen Feldes.
Die eingestellte Antwort steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Akzeptierung. Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
RARobertWeber und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich hatte eine monatlich feste Vergütung und zusätzlich Gewinnbeteiligung. Eine Festanstellung kam nicht infrage, weil bis 2004 verbeamtet war.

Nun bin ich 72 und pensioniert und könnte noch voll für die Firma weiter arbeiten

(bis heute war ich anerkannt erfolgreich).

 

Danke

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

damit sind Sie gefährlich nah dran an einer Scheinselbständigkeit und haben dementsprechend gute Aussichten, dies als Verhandlungshebel einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt