So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Schiessl Claudia.
Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Problem. Ich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Problem. Ich arbeite bei einer Mineralölgesellschaft und hatte einen Kunden am Telefon, der eine nicht vorrätige Prämie einlösen wollte. Er wollte, dass wir individuell eine für ihn bestellen, aber das geht von unserem System leider nicht, was ich ihm auch erklärt habe. Der Kunde wurde derweil immer ungehaltener am Telefon und meinte, er fühle sich verarscht und würde sich bei der Gesellschaft direkt über mich beschweren. Die tat er auch und meinte in seinen Schreiben ich hätte gesagt "ich sei von meiner Mineralölgeselschaft auch angepisst", was ich nicht gesagt habe. Weiterhin schrieb er, dass ich auch andere Kunden abfällig behandelt hätte und, dass er für all diese Behauptungen Zeugen habe. Ich habe nun gestern ein Schreiben aufgesetzt, in dem ich geschrieben habe, dass das Wort "angepisst" nicht gefallen ist und dies per Fax an die zuständige Geschäftsstelle gesendet und noch keine Antwort erhalten. Meine Fage wäre, was mich jetzt noch erwarten könnte, da hier mein Arbeitsplatz mit auf dem Spiel steht. Es wäre nett, wenn sie mir helfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Nadine Oelert
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Sie haben eine Abmahnung erhalten, wenn Ihnen gegenüber geäußert wurde, dass wenn noch einmal solche Vorfälle passieren , Sie eine Kündigung erhalten.

Die Kündigung muss zwingend angedroht sein, sonst ist es lediglich eine Ermahnung.


Diese hat nicht die Folgen, wie eine Abmahnung ( bei wiederholten Verstößen Kündigung)

Diese haben Sie bereits richtig gestellt.


Wenn ein Sachverhalt abgemahnt wurde, kann aufgrund dieses Sachverhalts ohnehin nicht mehr gekündigt werden.


Dazu müssen wiederholte Verstöße vorliegen.




Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.



Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht





Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank



Sie können noch Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte fordern.






Bie wiederholten Abmahnungen kann die Kündigung drohen.