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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16687
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Mir wurde aus betrieblichen Gr nden gek ndigt. Ich wurde ausserdem

Kundenfrage

Mir wurde aus betrieblichen Gründen gekündigt. Ich wurde ausserdem freigestell und beziehe nun meinen monatl. Lohn bis ende des Jahres weiter. Zum 31.12.2011 beziehe ich dann eine Abfindung.Nun ist es so, dass ich eventl. im nächsten Monat schon bei einer neuen Stelle anfangen könnte. Meine Frage ist, kann mir mein Exchef das Gehalt, welches mir bis ende des Jahres zustät plus meiner Abfindung umgehend auszahlen?
Muss dafür ein Aufhebungsvertrag gemacht werden und gehe ich dabei eventl. leer aus?

Vielen Dank !!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

wenn die Freistellung vorbehaltlos (unwiderruflich) erklärt worden ist, können Sie eine neue Stelle antreten, ohne dass dies Auswirkungen auf den alten Arbeitsvertrag hat. Ausnahme davon wäre, wenn Sie bei der Konkurrenz arbeiten würden. Dafür wäre einen Aufhebungsvertrag notwendig.

Der Arbeitgeber kann den ausstehenden Lohn und Abfindung sofort bezahlen, muss aber nicht.

Wenn Sie eine neue Stelle antreten, darf dann der Arbeitgeber den neuen Verdienst nicht anrechnen. Sie brauchen auch nicht, den alten AG von der neuen Stelle zu informieren (siehe aber Hinweis zur Beschäftigung bei der Konkurrenz).

Auswirkungen auf die Abfindungen hat das Antreten einer neuen Stelle m.E. keine.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ich erlaube mir als Fachanwältin für Arbeitsrecht die Antweot des Kollegen zu berichtigen.


Auch wenn Sie unwiderruflich freigestellt sind, besteht zwischen Ihnen und Ihrem Noch- Arbeitgeber ein Beschäftigungsverhältnis , das erst gelöst werden muss.




Dies geschieht am besten durch einen Aufhebungsvertrag.

Uterlassen Sie die entsprechende Mitteilung an Ihren Arbeitgeber können Sie in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, u.U könnne sogar strafrechtliche Konsequenzen auf Sie zukommen.



Das, was Sie in Ihrer neuen Arbeit verdienen, wird Ihnen angerechnet.



Ob Sie die Abfindung behalten dürfen , hängt von der genauen Formulierung im Aufhebungsvertrag ab, dürfte aber in der Regel der Fall sein.





Ich hofe, Ihnen geholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen



Fachanwältin für Arbeitsrecht


Wenn Sie keine Fragen mehr haben bitte ich um Akzeptierung.



Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16687
Erfahrung: Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.



Wenn Sie keine Fragen mehr haben bitte ich um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

wie ist es mit meinen arbeitspapieren?

für die neue stelle brauche ich natürlich meine lohnsteuerkarte. wie mache ich das?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


aus diesem Grund müssen Sie sich ja mit Ihrem alten Arbeitnehmer ins Benehmen setzen.


Gehen Sie auf ihn zu, bieten Sie ihm den Abschluss eines Aufhebungsvertrags an, und sehen Sie zu, dass er auf die Abfindung noch ein bißchen was aufschlägt, weil er ja nunmehr nicht mehr für Sie bis Ende Dezember bezahlen muss.

Das ist Verhandlungssache und die meisten Arbeitgeber sind hier gewillt, die Abfindungen noch einmal nachzuverhandeln.


Unterschreiben Sie aber den Aufhebungsvertrag nicht eher, als bis Sie die neue Stelle sicher haben, nämlich den Arbeitsvertrag unterschrieben haben.






Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? sehr gerne.


Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

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