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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo! Bin bei CSC Sicherheitsdienst in Chemnitz besch ftigt.

Kundenfrage

Hallo! Bin bei CSC Sicherheitsdienst in Chemnitz beschäftigt. Seit der Einführung des Mindestlohnes im Juni 2011 zahlt der Arbeitgeber keinen Feiertagszuschlag mehr. Er wurde von mir schon zwei Mal angemahnt, er zeigt aber keine Reaktion.Gibt es da eine gesetzliche Regelung? Sonntags- u. Nachtzuschlag hat er noch nie gezahlt. Es gibt aber auch keine spezielle Regelung im Arbeitsvertrag. In irgendwelche Verbände ist der Arbeitgeber auch nicht. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn sie mir einen Ratschlag geben könnten, wie ich mich gegenüber dem Arbeitgeber verhalten soll oder wie ich weiter verfahren soll.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Schmidt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Arbeitgeber muss in erster Linie die Feiertagsarbeit durch Freizeit ausgleichen.

Mit seinem Urteil vom 11.01.2006 hat das Bundesarbeitsgericht erneut bestätigt, dass das Gesetz keinen Anspruch des Arbeitnehmers auf die Zahlung von Sonntags- oder Feiertagszuschlag kennt. § 11 Arbeitszeitgesetz regelt zwar, dass jeder Arbeitnehmer, der an einem Sonntag- oder Feierag beschäftigt einen Ersatzruhetag an einem anderen Tag der Woche haben muss. Diese Regelung erfasst aber nicht das zu zahlende Entgelt. (vgl. BAG, Urteil vom 11. Januar 2006 - 5 AZR 97/05)

Ein Anspruch auf Zahlung eines Zuschlages kann sich daher nur aus den übrigen arbeitsvertraglichen Regelungen, wie Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder betrieblicher Übung ergeben.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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