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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26592
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo!Ich arbeitete 3.wochen In einer Baufirma als Trockenbaumonteur.in

Kundenfrage

Hallo!Ich arbeitete 3.wochen In einer Baufirma als Trockenbaumonteur.in dieser Zeit Hatte ich einen Arbeitsunfall.und bin seit 6.wochen krankgeschrieben.Jetzt wurde ich in der Probezeit gekündigt.Als ich mich laut stellenangebot vom arbeitsamt bei der firma bewarb.zu den konditionen die die firma angab:Vollzeit,12,75 Euro,und Bautarivvertrag waren wir uns einig.aber nach mehrmaligen aufforderung mir den Vertrag auszuhändigen, kam es nicht dazu.Jetzt bekam ich eine abrechnung von mon.Juni in Höhe von 875,00 Euro brutto.Darauf habe ich dann meinen Chef zur rede gestellt.und er sage mehr hätte ein Faullenzer nicht verdient.dann sagte ich dann klage ich meinen lohn laut BRTV von ihm ein.Und er sagte das er dem BRTV nicht unterliegt.Die Firma Beschäftigt ca.20 mitarbeiter.In den Gewerken Trockenbau,Fliesen,Mauern.Hatt er recht?ist zur klage geboten?denn nach schriftlichen Mahnungen ist er nicht bereit mein Lohn für monat Juni,Juli zu zahlen.Mfg Rico aus Berlin
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Auch wenn Ihnen der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag nicht ausgehändigt hat, so ist die Vereinbarung: Vollzeit, 12,75 EUR, Geltung Bautraifvertrag dennoch gültig und für den Bauunternehmer verpflichtend.

Der BRTV gilt für alle Betriebe des Baugewerbes (§ 1 II BRTV) Abscnnitt V Nr. 15, 23, und 27). Alle von Ihnen genannten Gewerke fallen unter den BRTV.

Soweit der Arbeitgeber auf Mahnungen nicht reagiert, sollten Sie sich sofort zum Arbeitsgericht begeben und dort Lohnklage erheben. Die Klage können Sie mündlich zu Protokoll der Geschäfststelle erheben. Ein Urkundsbeamter hilft Ihnen gerne bei der Formulierung. Dem Gericht sollten Sie dabei, die Stellenanzeige und Ihre Lohnabrechnung in Vorlage bringen.

Ein Kostenrisiko haben Sie bei der Klage nicht, wenn Sie sich selbst vertreten. Selbst wenn Sie die Klage wider Erwarten verlieren sollten, so trägt jede Partei ihre eigenen Kosten. Gerichtskosten fallen nicht an.

Aus diesem Grunde sollten Sie unverzüglich Ihren Lohn einklagen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt





Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt