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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrter Anwalt / Anw ltin, ich befinde mich derzeit

Kundenfrage

Sehr geehrter Anwalt / Anwältin,

ich befinde mich derzeit in Elternzeit und möchte nach einem Jahr Babypause wieder bei meinem alten Arbeitgeber arbeiten. Meinem Arbeitgeber habe ich nach der Geburt meines Kindes schriftlich mitgeteilt, dass ich für zwei Jahre Elternzeit nehme und ab Sept. 2011 Teilzeit in Elternzeit für 30 Std./Wo arbeiten möchte. Er hat mir umgehend eine Bestätigung über meine Teilzeit in Elternzeit übersendet.

Als ich im Juni um ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber (HNL Düsseldorf) bat, um die Höhe meines Gehaltes, sowie die genauen Arbeitszeiten und Arbeitstage festzulegen, teilte dieser mir mit, dass meine Abteilung die Mitarbeiterzahl senkt, da nicht genügend Arbeit vorh. wäre. Sie aber derzeit einen Architekten in der NL Hamburg suchen würden, und mich versuchen werden in Hamburg einzusetzen. Im August fragte ich nach, was denn nun endlich wäre. Mein direkter Vorgestzter teilte mit mit, dass ich nicht nach HH müsste, sondern dass er versucht mich bei einem Auftraggeber in Jülich für ein Jahr als Mitarbeiterin unterzubringen.

In meinem Arbeitsvertrag steht " Der Mitarbeiter wird als Dipl.-Ing. Fachbereich Architektur, für die Nierderlassung Düsseldorf in der Abteilung Hochbau bei der Gesellschaft eingestellt. In Erfüllung seiner Aufgaben wird der Mitarbeiter die Weisungen der Gesellschaft sorgfälltig befolgen."
Unter sonstiges steht: "Auf Anweisung des Arbeitgebers ist der Mitarbeiter verpflichtet, vorrübergehend seine Tätigkeit auch am Sitz der Gesellschaft oder anderen Niederlassungen auszuführen."

Nun meine Fragen:

1. Kann mein Arbeitgeber mich einfach für ein Jahr bei einem Auftraggeber dauerhaft vor Ort einsetzen?
2. Wenn ja, muss er für die Reisekosten und Reisezeit (Teil der Arbeitszeit) aufkommen?
3. Kann er mich einfach für ein Jahr nach HH schicken?
4. Wenn ja welche Kosten muss er übernehmen?

Ich bin zur Zeit auch auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.

5. Kann ich meine bestehende Elternzeit vorzeitig abbrechen und gleichzeitig kündigen, da ich nicht bis zum Ende der genehmigten Elternzeit (Sept. 2012) warten möchte.
6. Welche Fristen muss ich hierbei beachten. (4 Wochen zum Ende des Kalendermonats möglich?)

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1. Kann mein Arbeitgeber mich einfach für ein Jahr bei einem Auftraggeber dauerhaft vor Ort einsetzen?

Ohne Weiteres ist das nicht möglich,

2. Wenn ja, muss er für die Reisekosten und Reisezeit (Teil der Arbeitszeit) aufkommen?

Wenn dann ja.

3. Kann er mich einfach für ein Jahr nach HH schicken?

Auch das geht nicht ohen Weiteres,

4. Wenn ja welche Kosten muss er übernehmen?

Wenn dann ja.

Ich bin zur Zeit auch auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.

5. Kann ich meine bestehende Elternzeit vorzeitig abbrechen und gleichzeitig kündigen, da ich nicht bis zum Ende der genehmigten Elternzeit (Sept. 2012) warten möchte.

Auch das geht.

6. Welche Fristen muss ich hierbei beachten. (4 Wochen zum Ende des Kalendermonats möglich?)

Die Kündigung richtet sich nach den Regelungen dazu im Arbeitsvertrag, ansonsten nach dem Gesetz 4 Wochen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schwerin,

 

lt. Elternzeitgesetz (§ 19 Kündigung zum Ende der Elternzeit)

besteht zum Ende der Elternzeit eine Kündigungsfrist von 3 Monaten auch für den AN.

 

Trifft dies bei einem vorzeitigen Abbruch nicht zu?

 

zu 1. Was ist mit ohne Weiteres gemeint?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
1) das kommt darauf an, was dazu in Arbeitsvertrag und Stellenbeschreibung vereinbart wurde.

In der Tat gilt die Kündigungsfrist. Was haben Sie denn genau vor?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.