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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16346
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich arbeite seit 20 Jahren als Gruppenleiterin im einer Werkstatt

Kundenfrage

Ich arbeite seit 20 Jahren als Gruppenleiterin im einer Werkstatt für Behinderte Menschen. Seit 2 Monaten muß ich immer wieder zu unserem neuen Chef (seit 1 1/2 Jahren Werkstattleiter), dieser kommt mit beschwerten gegen mich, die ich mit Beweisen wiederrufen kann, er es jedoch nicht für nötig hält, die Beweise anzuhören. Ich bin 2 Wochen in Urlaub gefahren und musste direkt vor Arbeitsbeginn in sein Büro, wo er wieder gegen mich Vorwürfe vortrug, die einfach lächerlich sind, er aber mit Konsequenzen drohte. ich sagte daraufhin direkt, dass er mir bitte sagen soll, was er gegen mich hätte und warum er mich mobbt, von ihm aber kam absolut keine Reaktion, sondern beendete das Gespräch. ich bin 55 jahre alt und bin total fertig.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Mit Mobbing ist es so eine Sache. Es gibt hier zwar ein paar Urteile, aber in der Realität hat man damit vor den Arbeitsgerichten keine Chance.

Das hängt damit zusammen, dass man die Vorwürfe ja auch beweisen können muss und im laufenden Arbeitsverhältnis niemand gegen den Arbeitgeber aussagen möchte.


Was Chancen hätte wäre eine Klage wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.

Wenn man Sie also wegen irgendeiner Eigenschaft diskriminiert ( Alter Geschlecht, Behinderung ) haben Sie gute Chancen auf eine Schadensersatzklage.


Ansonsten haben Sie die Möglichkeit, dieses Arbeitsverhältnis zu lösen, wenn Sie dies möchten, weil es sonst Ihrer Gesundheit abträglich ist.


Begeben Sie sich zum Arzt Ihres Vertrauens und lassen diesen auf einem speziellen Formular der Agentur für Arbeit bestätigen, dass er Ihnen zur Aufgabe dieser Arbeitsstelle rät.


Dann können Sie einen Aufhebungsvertrag vereinbaren oder kündigen, ohne Sperrfrist.


Wichtig ist , dass das Attest zuerst da ist und dann erst die Kündigung erfolgt.




Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht





Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank



Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Diese Antwort war für das Geld nicht zufriedenstellend, das hätte auch ich schreiben können und es häötte nichts gekostet
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Dass Sie nie kündigen würden , konnte ich leider nicht wissen, ebenso nicht, dass Sie schwerbehindert sind.


bitte fassen Sie Ihr Anliegen etwas konkreter, damit ich Ihnen besser helfen kann.






Wenn Sie meinen aufgrund Ihrer Behinderung eine Diskriminierung zu erfahren, besteht die Möglichkeit , einer Schadensersatzklage nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

Hier kann ein nicht unbeträchtlicher Schadensersatz vom Arbeitgebner verlangt werden, da diese Vorschriften auch eine Abschreckungsfunktion haben.


Ich beziffere diesen Schadensersatz meist auf mindestens 10.000 Euro.


Die Beweislast kehrt sich hier um so dass nicht sie beweisen müssen, dass Sie diskriminiert wurden, sondern Ihr Arbeitgeber dass das nicht der Fall war.

Die Klage wird vor dem Arbeitsgericht erhoben, was den Vorteil hat, dass keine Gerichtskosten anfallen und grundsätzlich Kostenaufhebung besteht.






Sie können sich natürlich auch an Ihre Mitarbeitervertretung wenden und hier um Vermittlung ersuchen, wenn Sie nicht gleich den Klageweg beschreiten wollen.





Wenn Sie noch Nachfragen haben, können Sie diese sehr gerne stellen.





Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht






Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank

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