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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17047
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, Mein Arbeitgeber ist in Insolvenz gegangen und ab 1.01.2011

Kundenfrage

Hallo,
Mein Arbeitgeber ist in Insolvenz gegangen und ab 1.01.2011 befand ich mich in einer Transfergesellschaft und bezog Transferkurzarbeitergeld.kurz vor Ende der Transferzeit bin ich erkrankt und habe bis 30.06. Lohnfortzahlung bekommen Ab dem 01.07.erhalte ich Krankengeld von der Barmer ,jedoch nicht wie im Veröffentlichungen im Netz angegeben auf Basis von meinem letzten Bruttogehalt beim Arbeitgeber sondern auf Basis des Transferkurrzarbeitergeldes. Die Barmer behauptet es ist ein Unterschied ob ich normales Kurzarbeitergeld erhalte oder Transferkurzarbeitergeld .Das sind für mich finanzielle Einbußen von ca 500,00 Euro.

mfG D.F.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nein, das ist so nicht korrekt.

Sie sollten gegen den Bescheid umgehend Widerspruch einlegen und notfalls klagen.

Hier hat die Berechnung der Lohnfortzahlung auf Basis des Gehaltes zu erfolgen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Antwort hätte ich mir so auch selbst geben können hier ist ja keinerlei Hinweis gegeben worauf sich das beruft...die Barmer beruft sich hier auf ein Urteil vom 14.12.2006 -B 1KR 9/06 R ...das ist mir aber etwas weit zurück.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Entgeltfortzahlungsanspruch besteht ab dem Zeitpunkt, ab dem im Betrieb verkürzt gearbeitet wird, nur noch für die verkürzte Arbeitszeit (§ 4 Abs. 3 EFZG).

Für die kurzarbeitsbedingten Ausfallstunden erhält der Arbeitnehmer bis zum Ende des Entgeltfortzahlungszeitraums ein Krankengeld in Höhe des Kurzarbeitergelds (§ 47b Abs. 4 SGB V), das er erhalten würde, wenn er nicht arbeitsunfähig wäre. Der Arbeitgeber hat das Krankengeld kostenlos zu errechnen und auszuzahlen. Das ausgezahlte Krankengeld wird ihm dann von der zuständigen Krankenkasse auf Antrag erstattet.
Für die Zahlung der Beiträge aus dem Krankengeld, sowie für die Entgeltmeldung aufgrund des Krankengelds, ist stets die jeweilige Krankenkasse zuständig.

http://www.lohn-info.de/kurzarbeitergeld.html

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die krankenkasse ist hier der meinung das es einen Unterschied zwischen Kurzarbeit und Transferkurzarbeit gibt...und sagt bei Transferkurzarbeit würde das Krankengeld nach Auslaufen der Transfairgesellschaft und Ende der Lohhnfortzahlung das Transferentgelt zur berechnung genommen werden und nicht wie bei Kurzarbeit das letzte Bruttogehalt.

Wo kann ich die Sicherheit bekommen das es nicht so ist wie die Krankenkasse angibt sondern so wie Sie sagen .
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe es Ihnen geschrieben. Welche Informationen brauchen Sie noch?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie schreiben oben aber nur über den Entgeltfortzahlungszeitraum ,es geht hier aber um die Berechnung des Krankengeldes nach Ende Der Transfergesellschaft und Zahlung durch die Krankenkasse.

Ich werde dann sofort die Antwort akzeptieren und berwerten bitte schreiben Sie mir worauf ich mich berufenkann beim Wiederspruch.


Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Auch bei solchen Transferzahlungen wird das Krankengeld nach dem letzten Gehalt berechnet.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen dank für die Antwort,aber worauf kann ich mich berufen wenn die Krankenkasse mir ein Gerichtsurteil von 2006 vorlegt ..gibt es einen Paragraphen oder eine Niederschrift im Gesetzestext dazu?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Anspruchshöhe auf Krankengeld bestimmt sich nach § 47 SGB V. Das Brutto-Krankengeld wird nach dem Einkommen vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit berechnet. Es beträgt 70 Prozent des letzten vollen monatlichen Brutto–, aber höchstens 90 Prozent des letzten vollen monatlichen Nettoeinkommens. Das Bruttoeinkommen wird nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt,

Bei der Berechnung werden auch die Einmalzahlungen in den letzten 12 Monaten vor der Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt. Regelmäßige Überstunden und Abweichungen vom vereinbarten Entgelt wirken sich positiv auf die Krankengeldhöhe aus. Regelmäßig bedeutet z. B. bei Überstunden, dass in den letzten drei abgerechneten Monaten vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit pro Monat mindestens eine Überstunde angefallen sein muss. Bei schwankendem Entgelt (z. B. Akkordlohn) wird der Durchschnitt der letzten drei Monate zugrunde gelegt.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
das ist mir alles soweit klar sagt aber nichts aus über die zahlung und berechnung während bzw nach Ausscheiden aus einer Transfergesellschaft.
Das muß doch auch irgendwo festgeschrieben sein.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch konkrete Nachfragen?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja...wo steht darüber etwas worauf ich mich berufen kann.ich meine es muss doch darüber etwas schriftliches (Gesetzestext oder so)
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, in den SGB steht dazu nichts. Dort steht nur, dass das letzte normale Einkommen angesetzt wird.

Vom Transfergeld steht dort nichts.

Das kann man nur den internen Verwaltungsrichtlinien der Arbeitsagentur und der Krankenkassen entnehmen, auf die ich aber keinen Zugriff habe.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
leider habe ich keine für mich verwertbare Antwort mit Fakten bekommen so das mir für die getätigten Aussagen durch die ich keinen schritt weiter bin die zahlung nicht gerechtfertigt erscheint.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke, Alles Gute.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.