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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22552
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

ich bin jetzt seit 8 wochen krank und bin bis zum 20.08 krankgeschrieben

Kundenfrage

ich bin jetzt seit 8 wochen krank und bin bis zum 20.08 krankgeschrieben und habe regulär ab den 22.08.2011 Urlaub, jetzt wurde von meinem Arbeitgeber gesagt das ich wenn ich nicht länger krankgeschrieben werde regulär kommen muß und zwar um eine Wiedereingliederung zu machen. Dann laß ich mich doch lieber noch mal krankschreiben als das ich keinen Urlaub habe. Muß ich die Wiedereingliederung machen oder wie soll ich mich verhalten!!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine berufliche Wiedereingliederung soll den Arbeitnehmer nach längerer Krankheit schrittweise wieder an die volle Arbeitsbelastung heranführen. Während der Wiedereingliederung ist der Arbeitnehmer noch krankgeschrieben.

Soll die Wiedereingleiderung nicht im unmittelbaren Anschluss an eine medizinische Rehamaßnahme erfolgen - diese Voraussetzungen liegen in Ihrem Fall nicht vor - ist der Kostenträger der Maßnahme die Krankenversicherung. Dann müssen die der Widereingliedrung aber auch ausdrücklich zustimmen.

Die Dauer der Wiedereingliederungsmaßnahme ist stets abhängig von der Entwicklung des gesundheitlichen Zustands des Arbeitnehmers, liegt aber im Regelfall zwischen sechs Wochen und sechs Monaten. Während der Wiedereingliederung beziehen Sie weiterhin Krankengeld von der Krankenkass, soweit die Krankenkasse dem Plan zur Wiedereingliederung, der ihr vorgelegt wird, auch zustimmt.

Im Ergebnis müssen Sie der Maßnahme zwar nicht zustimmen. Allerdings erleiden Sie auch keine spürbaren Nachteile, denn Sie sind weiterhin krankgeschrieben und erhalten auch weiterhin Ihr Krankengeld. Ihr Einsatz erfolgt während der Maßnahme zudem an Ihrem bisherigen Arbeitsplatz.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine berufliche Wiedereingliederung soll den Arbeitnehmer nach längerer Krankheit schrittweise wieder an die volle Arbeitsbelastung heranführen. Während der Wiedereingliederung ist der Arbeitnehmer noch krankgeschrieben.

Soll die Wiedereingleiderung nicht im unmittelbaren Anschluss an eine medizinische Rehamaßnahme erfolgen - diese Voraussetzungen liegen in Ihrem Fall nicht vor - ist der Kostenträger der Maßnahme die Krankenversicherung. Dann müssen die der Widereingliedrung aber auch ausdrücklich zustimmen.

Die Dauer der Wiedereingliederungsmaßnahme ist stets abhängig von der Entwicklung des gesundheitlichen Zustands des Arbeitnehmers, liegt aber im Regelfall zwischen sechs Wochen und sechs Monaten. Während der Wiedereingliederung beziehen Sie weiterhin Krankengeld von der Krankenkass, soweit die Krankenkasse dem Plan zur Wiedereingliederung, der ihr vorgelegt wird, auch zustimmt.

Im Ergebnis müssen Sie der Maßnahme zwar nicht zustimmen. Allerdings erleiden Sie auch keine spürbaren Nachteile, denn Sie sind weiterhin krankgeschrieben und erhalten auch weiterhin Ihr Krankengeld. Ihr Einsatz erfolgt während der Maßnahme zudem an Ihrem bisherigen Arbeitsplatz.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Also das ist nicht so ganz meine Antwort . Ich habe gefragt dürfen sie mir trotz meines genehmigten Urlaubs, vorschreiben diesen zu verschieben um die Wiedereingliederung zu machen obwohl ich urlaub habe!!
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nein, das darf Ihr Arbeitgeber definitiv nicht.

Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, der Maßnahme zuzustimmen und können Ihren Urlaub folglich antreten.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann leider damit nichts anfangen!!
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ich habe gefragt dürfen sie mir trotz meines genehmigten Urlaubs, vorschreiben diesen zu verschieben um die Wiedereingliederung zu machen obwohl ich urlaub habe!!

Antwort:

Nein, das darf Ihr Arbeitgeber definitiv nicht.

Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, der Maßnahme zuzustimmen und können Ihren Urlaub folglich antreten.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt