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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26418
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehre Rechtanw lte/inen, ich habe folgendes Problem.

Kundenfrage

Sehr geehre Rechtanwälte/inen,
ich habe folgendes Problem. Ich bin arbeitslos seit 01.03.2011. Ich habe nun probeweise, ohne Arbeitsvertrag v. 22.03. bis 20.04.11 in einem Steuerbüro stundenweise, isgesamt 84 Stunden gearbeitet. Ich wurde nicht in das Datev-Programm eingearbeite. Ich habe dann am 20.04.11 meinen Schlüßel abgegeben und aufgehört.

Als Gesamt -Lohn erhielt ich 2 mal € 165,00. Nach meiner Reklamation erhielt ich folgende Antwort:
Ihre Probearbeit in meinem Büro,
Sie haben bei uns ca. 2 x 14 Tage gearbeite. Am 20.04. haben Sie kommentarlos mein Büro verlassen nachdem ich Sie tags zuvor höflich auf Ihre Bearbeitungszeiten aufmerksam gemacht habe, Die Analyse ihrer Arbeitsezeitaufzeichnungen ergabe katastrophale Werte. Trotz reichlicher Einarbeitung v. Fr. Herrmann und Spannowsky (insgesamt mehr als 2 Tage). usw.
Ich habe mich it meinen Rechtsanwalt beraten. Für entstandene Mehrareit Schadenersatz zu verlagen. Eine nachträgliche Vergütung lehne ich ab. Der von Ihen errechnete Stundensatz von € 3,92 erscheint mehr als ausreichend.


Dies sind auszüge aus seinem Schreiben.

Einige kmurze Informationen von mir.

Frau Herrmann war in den ersten 14 Tagen wo ich anfing noch in der Kur. Eingearbeitet wurde ich nie. Lediglich wenn ich Fragen hatte, wurde mir kurz geholfen.

Muß ich mir diesen Stundensatz gefallen lassen ?

Für kurze Antwort bich ich Ihnen dankbar. Ich habe keine Rechtsschutzversicherung.

Mit freundliuchem Gruß

W. Schaich
Haldenstr. 35
72664 Kohlberg
Tel. XXXXXXXXX
e-mail:[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nein, natürlich nicht.

Auch wenn Sie in dem Büro nur probeweise gearbeitet haben und kein Arbeitsvertrag existiert, haben Sie einen Anspruch auf Vergütung.

Soweit keine Vergütung vereinbart wurde, ist Ihnen eine angemessene Vergütung zu bezahlen.

Wie hoch diese angemessene Vergütung ist, richtet sich danach wieviel vergleichbaren Arbeitnehmern mit einer vergleichbaren Ausbildung und Berufserfahrung gezahlt wird.

Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben können Sie Ihren rückständigen Lohn dennoch beim Arbeitsgericht einklagen.

Die Klage können Sie bei der Geschäftsstelle des Arbeitsgerichtes mündlich zu Protokoll erheben. Ein Urkundsbeamter hilft Ihnen dabei bei der Formulierung.

Gerichtskosten müssen Sie nicht bezahlen. Selbst wenn Sie die Klage verlieren sollten, müssen Sie die Kosten (Anwaltskosten der Gegenseite) nicht bezahlen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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