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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22565
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Geht der Urlaubsanspruch aus 2010 wirklich verloren Konnte

Kundenfrage

Geht der Urlaubsanspruch aus 2010 wirklich verloren? Konnte nie wirklich Urlaub nehmen und wenn mal keine Teilnehmer da waren, dann tat ich das. Mein Urlaub aus 2010 wird nicht vergütet?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Zunächst gilt, dass Sie nach dem Bundesurlaubsgesetz Anspruch auf 24 Werktage bezahlten Urlaub.

Es besteht die Möglichkeit, dass der Urlaub auf die ersten drei Monate des Folgejahres übertragen wird, soweit der Arbeits- oder Tarifvertrag dies vorsehen.

Ist keine vertragliche Regelung vorhanden, gilt § 7 Absatz 3 Bundesurlaubsgesetz. Danach ist eine Übertragung des Urlaubs auf das nächste Kalenderjahr nur statthaft, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen. Im Fall der Übertragung muß der Urlaub in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahrs gewährt und genommen werden.

Wird der Urlaub in dieser Zeit nicht genommen - wie in Ihrem Fall auch - , so entsteht auch kein Abgeltungsanspruch. Der Urlaub ist dann verfallen und muss auch nicht mehr abgegolten werden.

Eine Abgeltung des Urlaubsanspruchs ist vielmehr nur unter den Voraussetzungen des § 7 Absatz 4 Bundesurlaubsgesetz vorgesehen:

Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.


Eine Urlaubsabgeltung kann also nur dann verlangt werden, wenn das Arbeitsverhältnis endet und noch Jahresurlaub offen ist.

Nach der Rechtsprechung kann einem Arbeitnehmer allerdings ein Schadensersatzanspruch gegen den Arbeitgeber zustehen, wenn er trotz mehrfachen Antrags keinen Urlaub gewährt bekommen hat und sein Urlaubsanspruch deshalb verfallen ist. Ob diese Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, müsste näher geprüft werden und kann mangels Kenntnis sämtlicher Umstände nicht beurteilt werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, das ich mit der Antwort nicht wirklich zufrieden bin. Habe aber keine Chance, das von Ihnen festgelegte Honorar zu verringern oder garnicht zu bezahlen. In Ihren Bedingungen nennen Sie ausdrücklich den Hinweis "Die eingestellte Antwort steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Akzeptierung". Ich habe bis zum jetzigen Zeitpunkt die Antwort nicht akzeptiert! Sie haben sich trotzdem freundlicherweise das Geld von meinem Konto abgebucht - ohne Nachfrage. Bei Ihrer Web-Site hat man aber auch keine Möglichkeit eine Antwort zu erhalten ohne das Gleich das Materiellle im Vordergrung steht.

P.S. Es gibt in diesem Lande auch Anwälte die für ein "Danke" und freundliche Worte eine kleine Auskunft geben. Daran ein Beispiel nehmen! VLG

Ich möchte bitte keine Antwort darauf haben! Sonst entstehen nochmal Kosten + 3,00€ Gebühren die nicht ausgemacht sind!!

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

soweit Sie Nachfragen haben, stellen Sie diese bitte.

Mangels Akzeptierung habe ich den für meine Rechtsberatuung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung im Übrigen nicht erhalten.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Aber von meinem Konto sofort abgezogen zzgl. 3,00€ ich weiß nicht wofür! Schade, mit einer solchen Praxis bin ich höchst unzufrieden.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Im Rahmen der Anmeldung bei Just Answer haben Sie eine Anzahlung geleistet, denn Just Answer ist kein kostenfreies Forum wie andernorts im Internet zu finden.

Vielmehr erbringen auf der Webseite von Just Answer staatlich zugelassene Berufsträger Beratungsleistungen. Bei Rechtsanwälten darf Rechtsberatung nicht kostenlos erfolgen.

Mit Ihrer Akzeptierung geben Sie lediglich den Anteil Ihrer bereits getätigten Anzahlung frei, der für meine Rechtsberatungsleistung vorgesehen ist. Mit einer einmal erfolgten Akzeptierung erwerben Sie zugleich das Recht, kostenfreie Nachfragen zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Aber bei Ihnen heist es "...unter dem ausdrücklichen Vorbehalt..." Außerdem wird man am Anfang damit gelogt, das mitgeteilt wird, nur wenn man zufrieden ist wird gezahlt. Ein Lockgebot für den Anfang lautete 25,00€. Das wäre auch mein Einsatz gern gewesen, aber ich hatte keine Chance. 48,00€ schneller weg als verdient. Schade. Nun trau ich dem nicht mehr!
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Mit dem "ausdrücklichen Vorbehalt" weise ich lediglich auf die bestehende Rechtslage hin. Hierzu bin ich verpflichtet, da kostenlose Rechtsberatung Rechtsanwälten nun einmal untersagt ist.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt