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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26021
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Anw lte, ein Mitarbeiter hat am 10.01.2011 einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Anwälte,
ein Mitarbeiter hat am 10.01.2011 einen Herzinfarkt am Arbeitsplatz erhalten(Keine Krankmeldung) am 17.01.2011 erfolgte eine bis zum 15.04.2011. Er hat uns am 11.04.2011 per Fax mitgeteilt das er anschließend in Urlaub fährt bis zum 16.05.2011 .Der Urlaub wurde nicht genehmigt .Er wurde Mündlich abgemahnt und aufgefordert die Arbeit aufzunehmen was er nicht gemacht hat.
Währen seiner Kranken zeit hat er bei einer Hochzeitsgesellschaft als Spüler gearbeitet 5 Zeugen die Ihn gesehen haben .Darauf angesprochen sagte er das sei sein Nebenjob und da kann er nicht krank machen.
Wir haben Ihn Gekündigt zum 15.05.2011 leider ohne Rückschein unser Fehler,auf den Rat eine Anwaltes habe ich eine Fristlose Kündigung geschickt zum 24.05.2011.
Der Mitarbeiter hat am 17.05.11 die Arbeit wieder aufnehmen sollen machte er nicht sondern meldete sich im beisein seines Anwaltes das er Morgen die Arbeit aufnimmt darauf sagte ich er braucht nicht kommen da er Gekündigt ist .
das ganze landete vor Gericht und ich habe verloren der Richter sagte ich muss Ihn bis zum 30.06.2011 weiter melden und auch seine Vertraglich vereinbarten stunden von 120 alles nachzahlen trotz der Fehlverhaltens und der Fehlzeiten .
Benötige dringend Rat
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie den Prozess vor dem Arbeitsgericht verloren haben, können Sie dem Arbeitnehmer das Fehlverhalten aus der Vergangenheit nicht mehr erneut vorhalten.

Leider haben Sie im Vorfeld des Prozesses einige Fehler gemacht, die sich im Verfahren selbst leider bemerkbar gemacht haben.

Zum Beispiel: Abmahnung immer schriftlich!
Eigenmächtiger Urlaubsantritt: Fristlose Kündigung
Kündigung stets per Boten

Als erstes sollten Sie den Arbeitnehmer auffordern seine Arbeit wieder aufzunehmen, da er ansonsten seinen Lohn ohne Arbeit erhält.

Danach sollten Sie über Ihren Anwalt mit dem Arbeitnehmer Kontakt aufnehmen und soweit noch nicht geschehen, über eine Einvernehmliche Aufhebung des Arbeitsverhältnisses verhandeln. Hierbei sollten Sie dem Arbeitnehmer eine Abfindung anbieten. Als Faustformel gilt: Pro Beschäftigungsjahr ein halbes Bruttomonatsgehalt.

Alternativ können Sie gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Berufung einlegen.

Eine andere Möglichkeit haben Sie aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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