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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16453
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

hallo habe ein problem.und zwar habe ich ohne es zu wissen

Kundenfrage

hallo habe ein problem.und zwar habe ich ohne es zu wissen das es im meinem arbeitsvertrag aus geschlossen ist eine lohnabtretung unterschrieben.nun ist es leider doch dazu gekommen.mein personalchef ist ziemlich sauer und will von mir unbedingt wissen wo ich sonst noch so etwas unterschrieben habe,da dies arbeitsvertragwiedrig ist.arbeite seit 2001 in diesem betrieb ohne irgendwelche probleme.habe grosse sorgen das man mir kündingen wird!meine frage können die mich aufgrund dessen kündigen?im vorraus vielen dank!freundliche grüsse
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.



Zunächst einmal muss ich klarstellen, dass ein Arbeitgeber immer die Möglichkeit hat, zu kündigen.


Die Frage ist, ob eine derartige Kündigung vor dem Arbeitsgericht Bestand haben wird oder nicht.


Sollte man Ihnen kündigen, müssen Sie spätestens drei Wochen ab Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht erheben.


Versäumen Sie diese Frist wird die unwirksame Kündigung allein durch Zeitablauf wirksam.

Sie können sich zur Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichts an dem Ort begeben, wo Ihr Arbeitsplatz war und die Klage dort selbst einlegen.


Man wird Ihnen behilflich sein.






Arbeitsrechtlich ist es so, dass Sie durch die Lohnabtretung eine Pflichtverletzung begangen haben.

Sie haben gegen die Pflicht aus dem Arbeitsvertrag verstoßen, keine Lohnabtretungen vornehmen zu lassen.


Das ist eine Pflichtverletzung, die zwar eine Abmahnung, nicht jedoch eine Kündigung rechtfertigt.


Dazu müsste nämlich für den Arbeitgeber das Festhalten am Arbeitsvertrag unzumutbar sein.

Das ist bei einer solchen Pflichtverletzung nicht der Fall.



Man muss hier zuerst abmahnen, insbesondere nachdem das Bundesarbeitsgericht im fall Emely eine Kündigung ohne Abmahnung für unwirksam erklärt hat.





Eine Kündigung würde daher einer arbeitsgerichtlichen Überprüfung nicht standhalten.


Man muss Sie zuerst abmahnen.


Sie müssen aber, wenn man Sie kündigt, die Unwirksamkeit der Kündigung rechtzeitig geltend machen, indem Sie Klage erheben.






Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Sehr gerne können Sie bei Unklarheiten nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Erst mit Ihrer Akzeptierung erhalte ich meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nämlich verboten, so dass meine Antwort nur unter der Bedingung der Akzeptierung erfolgen konnte.


Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich um Akzeptierung bitten.


Vielen Dank

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