So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an hhvgoetz.
hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 2901
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
hhvgoetz ist jetzt online.

Habe am 01.05.2011 bei toom meine arbeit aufgenommen,mit 3

Kundenfrage

Habe am 01.05.2011 bei toom meine arbeit aufgenommen,mit 3 monatiger probezeit,heute hat mich mein chef ins büro gerufen und mir eine kündigung mit ausstellungsdatum vom 1.06.2011 zum unterscheiben vorgelgt,total geschockt habe ich diese leider unterschrieben,ist dise küdigung wiederufbar oder rechtskräftig?wieviel zeit hätte ich um diese zu wiederufen?nach der 3 monatigen probezeit beläuft sich der zeitvertrag bis zum 30.04.2013!!!Was habe ich nun für möglichkeiten ??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

grundsätzlich sind Sie an Ihre Erklärungen gebunden. Etwas anderes gilt, wenn die Erklärung unter widerrechtlicher Drohung zustandekam.

 

Fechten Sie umgehend schriftlich die Kündigung an und legen Sie dar, dass Sie bedroht wurden, um die Kündigungserklärung abzugeben und deswegen aus Angst unterschrieben hätten. Stellen Sie auch klar, dass die Kündigung falsch datiert ist.

 

Was hat Sie denn dazu gebracht, die Kündigung zu unetrschreiben? Irgendeine Äußerung des stellv. muss Sie dazu ja veranlasst haben.

 

Stellt z.B. der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Kündigung oder Abmahnung in Aussicht, so kann darin eine widerrechtliche Drohung zu sehen sein. Das gilt aber nur, wenn ein verständiger Arbeitgeber wegen des vorliegenden Sachverhalts eine Kündigung nicht ernsthaft in Betracht gezogen hätte.

 

Legen Sie dar, dass Sie die Kündigung wegen einer solchen Drohung als gegenstandslos betrachten.

 

Sollten Sie eine Kündigung vom Arbeitgeber erhalten, lassen Sie diese bitte rechtzeitig überprüfen, da hier kurze Klagefristen gelten (3 Wochen ab Zugang).

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.


Bitte vergessen Sie nicht, die Antwort zu akzeptieren. Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland verboten.


Mit freundlichen Grüßen

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht