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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16763
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage zu 185 An einem Samstag

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe eine Frage zu § 185:
An einem Samstag hat mich auf einem Parkplatz eine private Person sehr unfreundlich und laut angeherrscht, ich hätte gerade beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Ich habe ihr gesagt, sie solle mich in Ruhe lassen, da wir uns auf dem dörflichen Marktplatz befanden.
Mit dem Handy hatte ich tatsächlich telefoniert, die Anzeige mit Bußged liegt vor. Nun klagt sie gegen mich wegen Beleidigung einer Polizeibeamtin, als die sie sich später herausstellte, ich hätte "Schlampe" zu ihr gesagt, was nicht stimmt, aber sie hatte ihren Freund dabei, der das wohl bezeugen wird und ich war allein.
Was kommt auf mich zu? Ich würde am liebsten einfach ein Bußgeld bezahlen, um Ruhe vor der Dame zu haben, aber welches Risiko gehe ich damit ein?
Danke XXXXX XXXXX Antwort
G.Müller
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Gegen eine Polizistin mit Zeugen haben Sie schlechte Karten.


Beleidigung ist ein sog. Antragsdelikt, d.h. sie wird nur dann verfolgt, wenn der andere Strafantrag stellt.

Bei Polizisten wird dies aber etwas anders gehandhabt, da diese Amtspersonen sind.


Ich hatte einmal einen ähnlichen Fall, wie den Ihren, wo ich den Mandanten kenne und ich ganz sicher bin, dass er das, was man ihm vorwarf nicht gesagt hat.


Ich habe diesen Fall so zur Einstellung gebracht, dass ich , zuerst alleine und dann mit dem Mandanten zur Polizeiwache gegangen und er sich in meinem Beisein für die Äußerung entschuldigt und die beiden sich die Hand gegeben haben.

Die Tat ist dann auch nicht weiterverfolgt worden.


Das Strafmaß bei Beleidigung reicht von Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe, wobei hier diese dafür, dass Sie eine Polizisten beleidigt haben, im oberen Bereich liegen dürfte.

Bis zu 90 Tagessätzen einschließlich sind Sie nicht vorbestraft.


Ein Tagessatz ergibt sich, wenn man das Ihnen monatlich zur Verfügung stehende Einkommen durch 30 teilt.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke