So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16967
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

sehr geehrte damen und herren, ich habe eine frage bez glich

Kundenfrage

sehr geehrte damen und herren,

ich habe eine frage bezüglich der entgeldfortzahlung bei anfechtung der krankheit durch den arbeitgeber!

ich war vom 01.04.11 bis zum 15.04.11 erkrankt und dann wieder vom 05.05.11 bis zum 30.05.11 wegen der selben krankheit.
während meiner 2ten krankheit im mai bin ich während der probezeit fristgerecht bis zum ende mai von meinem arbeitgeber gekündigt worden.
das arbeitsverhältnis ging von 01.12.10 bis 31.05.11.

mein arbeitgeber hat im mai bei meiner krankenkasse meine krankheit angefechtet und mir die gehaltszahlung für das mai gehalt verweigert ohne mir einen grund zunennen.

nachdem ich letzte woche mein ausbleibendes gehalt schriftlich mit frist von 1 woche angemahnt habe bekam ich als antwort das lohnfortzahlung mit meiner krankenkasse in bearbeitung wäre.
die krankmeldungen sind von mir bei der krankenkasse eingereicht worden.

meine frage: ist das handeln meines arbeitgebers in diesem fall rechtens? oder ist es nicht rechtens.

vielleicht können sie mir auch den richtigen paragraphen zu diesem thema schicken.

vielen dank XXXXX XXXXX mühen im voraus.

mit freundlichen grüßen

armin schiml
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Das Handeln des Arbeitgebers ist nicht rechtens. Er kann nicht die Krankschreibung anfechten.

Bei begründetem Verdacht des Arbeitgebers kann dieser die Krankschreibung anzweifeln und Sie zu einem Arzt seiner Wahl schicken.

Das hat er aber nicht gemacht, sondern sich zu Unrecht direkt an die Krankenkasse gewandt.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
gibt es im gesetzbuch einen paragraphen wo man dies nachlesen kann?
damit ich meinen arbeitgeber darauf aufmercksam machen kann?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, es gibt dazu keine Regelungen - genau deshalb kann der Arbeitgeber ja auch die Krankschreibung nicht anfechten.

Sofern hier Lohnzahlungen ausstehen, klagen Sie zum Arbeitsgericht gegen den Arbeitgeber.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
das heißt wenn er meine krankschreibung bei der krankenkasse anzweifelt ist er trotzdem verpflichtet mein volles gehalt zu bezahlen, oder bekomme ich das dann von der krankenkasse, wenn diese die anzweiflung der krankschreibung animmt.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Arbeitgeber muss für 6 Wochen das Gehalt zahlen. Erst dann springt die Krankenkasse ein.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht