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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15734
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, ich (48 Jahre, weiblich) bin seit 18 Jahren bei meiner

Kundenfrage

Hallo,
ich (48 Jahre, weiblich) bin seit 18 Jahren bei meiner Firma im Direktmarketing beschäftigt. 1999 wurde ich als Bezirksleiterin in Angestelltenverhältnis übernommen. 2007 wurde mir zusätzlich die Bereichsleitung unbefristet übertragen. Nun möchte mir meine Chefin diesen Zusatzverdienst wieder wegnehmen. Für mich bedeutet das, dass ich dann nur noch die Hälfte verdiene (statt ca. 2.500 € brutto dann nur noch ca. 1.000 - 1.300 € brutto). Sie will mir aber das seitherige Gehalt für 2 Jahre garantieren. Tatsächlich entspricht diese Umstrukturierung jedoch für mich eine gewaltige Degradierung, ich bin dann statt für ca. 50 Mitarbeiterinnen noch für ca. 8 Mitarbeiterinnen zuständig. Auch das Tätigkeitsfeld der alten Position ist weit weniger anspruchsvoll als das der Bereichsleiterin. Ich habe signalisiert, dass ich diese Degradierung nicht hinnehmen werde und daher ein qualifiziertes Zeugnis angefordert. Meine Chefin hüllt sich seither in Stillschweigen.
Was ist nun für mich die beste Strategie?
1. Jetzt auf Jahresende kündigen (da soll die Degradierung in Kraft treten) und daher noch ein halbes Jahr meine weitere berufliche Zukunft planen können (ich möchte mich selbständig machen) und Dienst nach Vorschrift machen – ich schaffe es nicht einfach die Arbeit liegen zu lassen, ich bin ja nicht nur meiner Chefin, sondern auch meinen Mitarbeiterinnen verpfichtet und die sich absolut zuverlässige Arbeit von mir gewöhnt?
2. Mit der Kündigung warten bis die Degradierung tatsächlich in Kraft tritt? Das wären aber harte Zeiten für meine Nerven!
Oder sehen Sie noch mehrere Möglichkeiten?
Kann ich noch irgendwie auf Rechte pochen, damit die Degradierung nicht in Kraft tritt?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Da Sie ja einen Vertrag über die bisherigen Arbeitsbedingungen haben, kann Ihre Chefin diese nicht eigenmächtig und eionseitig ändern.

Wenn Ihre Chefin das so durchsetzen will, dass Ihnen das Gehalt reduziert wird, kann sied as entweder im Einvernehmen mit Ihnen tun, oder aber eine sog. Änderungskündigung aussprechen.

Eine Änderungskündigung ist die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses , das gleichzeitig zu anderen Bedingungen angeboten wird.

Bei einer Änderungskündigung bestehen drei Möglichkeiten:


Annahme des Angebots und Weiterarbeiten zu den neuen Bedingungen

Ablehnung des Angebots dann ist das Arbeitsverhältnis gekündigt

Annahme des Angebots unter Vorbehalt und anschließend Einreichung einer sog. Änderungsschutzklage beim Arbeitsgericht.

In dieser Klage werden dann die neuen Arbeitsbedingungen auf ihre Angemessenheit überprüft.


Sie solten Ihrer Chefin diese Rechtslage klar machen.

Wenn Sie selbst kündigen oder aber einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen riskieren Sie eine Sperrfrist von 12 Wochen, in der Sie dann keine Leistungen beziehen.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank


Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,
natürlich bietet mir meine Chefin nicht umsonst die Garantie von meinem bisherigen Gehalt für 2 Jahre an. Mehr würde ich beim Arbeitsgericht vielleicht auch nicht erreichen.
Außerdem steht in meinem Vertrag:
"Die Firma ist berechtigt, wenn das Geschäftsinteresse es erfordert, die Grenzen des Bezirks zu ändern.
Ebenfalls ist dei Firma berechtigt, wenn das Geschäftsinteresse es erfordert, der Bezirksleiterin eine andere, angemessene Tätigkeit zuzuweisen."


Daher frage ich mich, ob meine Chefin mir überhaupt eine Änderungskündigung schicken muss, oder mir einfach die neue degradierte Tätigkeit zuweisen kann, wenn sie mir für 2 Jahre meinen Verdienst zusichert.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

das kann sie nicht ohne weiteres , weil die Reduzierung des Verdienstes nach zwei Jahren trotzdem eine Vertragsänderung darstellt.

Zudem muss die neue Tätigkeit angemessen sein und damit Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechen.

Wenn sie eine Änderung will, kann sie das nicht so ohne weiteres , sondern sie muss beim Arbeitsgericht darlegen, wo die betrieblichen Gründe dafür sind.


Da Sie schjon 18 Jahre dort tätig sind und daher quasi unkündbar kommt es mir fast so vor, als wolle man Sie aus dem Betrieb ekeln-




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank


Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Da haben Sie sicherlich recht. Meine Chefin neigt zum Gießkannenprinzip. Das heißt einige Bereiche werden besonders gefördert und finanziell in Form von Tests mehr unterstützt finanziell und durch Zugeständnisse und durch Wettbewerbe, die speziell auf sie abgestimmt sind und haben dann auch mehr Erfolg. Mein Bereich erhielt keine Unterstützung weder in Zugeständnissen noch finanzieller Art. Daraufhin habe ich mich gewehrt und einiges an Ungerechtigkeiten aufgedeckt. Aber das war ich meinem Bereich schuldig. Meine Mitarbeiterinnen und ich haben durch die unterschiedliche Behandlung schließlich wesentlich weniger verdienen können als ihre/meine Kolleginnen.
Nun wie kann ich das bestmöglichste für mich erreichen?
Ich denke schon, dass es zu keiner Zusammenarbeit mehr kommt, weil ich einfach zu viel von den Ungerechtigkeiten weiß und damit auch Unruhe stifte. Jede meiner Kolleginnen wurde und wird ja zum Stillschweigen verpflichtet, wenn sie Zugeständnisse erhält. Entsprechend war auch das Klima unter uns Kolleginnen. Meine Chefin umgibt sich mit Radfahrern, die jede Kollegin verpfeifen würden und erwartet Huldigungen wie bei einer Königin. Sie bezeichnet sich auch selbst als "Königin der Firma."
Da mussten auch schon mehrere sehr gute Mitarbeiterinnen gehen, weil die sich nicht an dieses hoheitliche System gehalten haben und Gerechtigkeit für alle gefordert haben. Zum Arbeitsprozess ist es aber nie gekommen, weil meine Chefin ja bereit ist die 2 Jahre das Gehalt zu garantieren.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Legen Sie Ihrer Chefin die Rechtslage dar, genauso wie ich sie Ihnen oeben mitgeteilt habe.

Bleiben Sie hartnäckig und beharren Sie auf Ihren Rechten.

Wenn Sie die Firma verlassen, dann nur ,wenn Sie eine andere Arbeit gefunden haben und gegen Abfindung.

Sie sollten hier einen Fachanwalt für Arbeitsrechtr beauftragen, der Ihnen dabei hilft-




Ich würde Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren, da kostenlose Rechtsberatung verboten ist.

Danach können Sie gerne nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15734
Erfahrung: Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Können Sie nicht dieser Fachanwalt sein? Indem ich weiter Fragen an Sie stelle?`Geht das auf dieser Plattforn nicht.

Ich bitte noch um diese Antwort - ich habe gehofft, dass Sie mich noch eine Weile betreuen können in dieser Angelegenheit.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl!
Sie haben mir angeboten, dass ich mich noch melden darf, auch nachdem ich Ihren Bonus bezahlt habe:

Ich habe noch eine Frage:
Mir wurden seit 2 Jahren 2 Gebiete kommissarisch übertragen. Können mir diese 2 Gebiete und Vergütungen dann wieder weggenommen werden, ohne dass ich mich gegen den finanziellen Verlust wehren kann. Schließlich musste ich viel Zeit dafür verwenden diese Gebiete zu betreuen und darunter litten die restlichen Gebiete, die ich auch noch betreue.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


sobald die Übertragung anderer Aufgaben oder die Entziehung von Aufgaben mit einer Reduzierung des vertraglich vereinbarten Einkommens einhergehen, können Sie nicht so ohne weiteres einseitig vom Arbeitgeber durchgeführt werden.


Entweder der Arbeitnehmer ist einverstanden, oder aber der Arbeitgeber muss per Änderungskündigung vorgehen.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,
jetzt hatte ich ein Gespräch mit meiner Chefin. Ich habe mich mit der Änderung meiner Tätigkeit nicht einverstanden erklärt.
Sie sagte mir, dass Sie mich gesundheitlich nicht für so fit hält (ich habe chronische Blasenentzündungen und erhöhte Leberwerte, die jedoch keinen einzigen Krankheitstag verursacht haben in den letzen Jahren) und deshalb raus haben möchte.
Kann meine Chefin mich degradieren wegen meines gesundheitlichen Zustands (der seit 9 Jahren unverändert ist)? Sie sagte auch, sie würde mir nur die Zusatzverträge kündigen (seit 1.06.2007 Bereichsleiterin Baden-Württemberg, seit 1.10.2009 kommissarische Bereichsleiterin für Mannheim und Mainz) und den kleinen Bezirksleiterinnenvertrag unangetastet lassen.
Meine Chefin hat mir, durch die Blume: Mobbing, angedroht, d.h. z.B. wichtige Informationen werden einfach nicht an mich weitergeleitet. Sinnlose Arbeiten werden mir aufgetragen - ich kenne diese Spielchen! Sie meinte, ich könne das nur schwer aushalten.
Können mir Nachteile entstehen, wenn ich mich nächste Woche zu einer 2-tägigen Tagung krank melde, weil ich hier befürchte, dass Sie Situationen provoziert, die mich zum Weinen bringen?
Soll ich meine Mitarbeiterinnen von meiner Situation in Kenntnis setzen, oder lieber die Klappe halten - die könnten dann verstehen, dass ich im Moment nicht so engagiert bin und eher Dienst nach Vorschrift mache, während ich vorher oft übers Wochenende gearbeitet habe usw?
Hat meine Tätigkeit als Betriebsrätin, die ich Anfang 2010 beendet habe, noch Einfluss auf die Änderungskündigung?
Sollte mir meine Chefin eine Abfindung anbieten, welche Abfindungssumme wäre angemessen. (Seit 1992 bei der Firma, seit 1.6.99 angestellt. Jahreseinkommen letztes Jahr brutto ca. 30.000 Euro)
Ich danke XXXXX XXXXX für Ihre Antwort. Wenn Sie noch finanzielle Forderungen für die Antwort an mich haben, so lassen Sie es mich wissen, ich werde den Betrag begleichen.
mfg

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender



Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gleich beantworten werde.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


wenn Sie krank sind, sollten Sie der Tagung fernbleiben.

Wenn Sie dies allerdings vorher ankündigen, oder aber Ihren Mitarbeitern mitteilen, und es ans Licht des Tages kommt, kann man Sie fristlos kündigen.


Abfindungen sind stets 1/2 Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr als Richtwert.

Bevor Sie aber einen Aushebungsvertrag unterschreiben, benötigen Sie auf einem speziellen Formular der Agentur für Arbeit ein ärztliches Attest, das Ihnen zur Arbeitsaufgabe rät.

Wenn Ihre Erkrankungen keine betrieblichen Auswirkungen haben, kann Ihre Chefin diese nicht als Anlass für Kündigungen oder Änderungskündigungen nehmen.


Ihre Betriebsratstätigkeit gibt Ihnen nachwirkenden Kündigungsschutz für ein Jahr nach Beendigung der Amtszeit.





Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
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Fachanwältin für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,
berechnen sich die Abfindungen dann erst ab dem Angestelltenverhältnis, oder zählt die vorherige selbständige Tätigkeit mit dazu?
Wenn meine Erkrankungen irgendwann tatsächlich betriebliche Auswirkungen hätten, was könnte mir dann passieren? Könnte mir meine Firma dann kündigen?

mfg
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es zählt die gesamte Tätigkeit

Es ist sehr schwer, einem Arbeitnehmer krankheitsbedingt zu kündigen, da der Arbeitgeber hier soviel vortragen und beweisen muss.


Sie müssen nur darauf achten, rechtzeitig Kündigungsschutzklage einzulegen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,
unterliegt die Änderungskündigung ebenfalls der Kündigungsfrist? Nach 18 Jahren bzw. 12 Jahre angestellt hätte ich doch 5 oder 6 Monate, oder gilt das da nicht und die Änderungskündigung tritt sofort in Kraft?
Darf mich meine Chefin aushebeln, indem sie mir einfach keine Kompetenzen und Aufgaben mehr gibt, die ich mit meinen Mitarbeiterinnen zu erledigen habe, indem sie diese Aufgaben (z.B. Gehaltsgespräche, Zielzahlen) selbst erledigt?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Nachfrage.



Auch eine Änderungskündigung unterliegt der Kündigungsfrist.


Ob Ihre Chefin das darf ist eine Frage des Einzelfalls.

Es könnte ggf. das Verhalten in Mobbing ausarten, das ist dann natürlich nicht erlaubt.




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,
nun wurden mir meine Zusatzverträge gekündigt zum 31.12.2011 Gleichzeitig wird mir angeboten, dass mir 2 Jahre mein Gehalt weitergezahlt wird. Könnte ich denn diese Weiterzahlung annehmen und gleichzeitig zum Jahresende 2013 kündigen?
Oder sollte ich das jetzt in die Hände eines Anwaltes legen?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie können natürlich Ihren Arbeitsvertrag jederzeit kündigen unter Wahrung der Kündigungsfrist.


Die Vereinbarung über die Weiterzahlung ändert daran nichts.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,

ich kann also das neuen Vertragsverhältnis akzeptieren und dann schon jetzt meinen Vertrag auf 31.12.2013 kündigen und Dienst nach Vorschrift machen - was würde in dem Fall mein Arbeitgeber tun. Der wird ja kaum 2 1/2 Jahre zahlen wollen für eine Mitarbeiterin, die völlig unmotiviert ist.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie können jetzt noch nicht den Vertrag kündigen für 2013.

Das restliche Arbeitsverhältnis wäre katastrophal.

Sie müssen die Kündigungsfrist beachten , die Sie leut Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag haben und halt dann rechtzeitig kündigen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,
meine Chefin hat mir die Zusatzverträge aus betrieblichen Gründen gekündigt, weil die Arbeitsstelle zukünftig wegfällt. Wie stehen da meine Chancen auf eine Abfindung. Lohnt sich der Rechtsstreit überhaupt. Mein Ziel ist nicht die Weiterbeschäftigung sondern die Abfindung!
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Eine Abfindung ist stets Verhandlungssache und wird im Zusammenhang mit einer Kündigungsschutzklage oder einem Aufhebungsvertrag vereinbart,

Sie müssten sich also weigern, die Zusatzvereinbarung zu unterschreiben , sich dann änderungskündigen lassen und gegen die Änderungskündigung gerichtlich vorgehen.

Wie Ihre Chancen auf Abfindung stehen kommt stets auf den Einzelfall an, den ich hier nicht beurteilen kann.


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