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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17006
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich betreibe einen Chauffeurdienst.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich betreibe einen Chauffeurdienst. Am 1.3. 2011 habe ich einen Fahrer eingestellt, der zuvor etwa 2 Jahre bei mir auf selbstständiger Basis tätig war. Am vorigen Donnerstag stellte er mir das Auto ab, warf den Schlüssel ein und teilte mir per SMS mit, das die Probearbeitszeit für ihn beendet sei und er wohl eine Fehlentscheidung bzgl. der Festanstellung getroffen hat. Telefonisch war er nicht mehr erreichbar- er ist somit seinem Arbeitplatz ferngeblieben, was mich in arge Bedrängnis bzgl. meiner anstehenden Aufträge gebracht hat. Nun habe ich am heutigen Tage ein Einschreiben von ihm erhalten, indem er nun den Arbeitsvertrag fristgerecht zum 31.5. kündigt und den ihm zustehenden anteilmäßigen Urlaub beantragt. Lt.Arbeitsvertrag haben wir während der 6-monatigen Probearbeitszeit eine 14tägige Kündigungsfrist vereinbahrt, sowie Urlaub ausgeschlossen. Was ist rechtlich nun richtig ? Steht ihm Urlaub zu ? Wenn ja, wieviel für die 2,5 Monate ? Handelt es sich um eine fristlose Kündigung seinerseits ? Stehen ihm noch irgendwelche Lohnfortzahlungen zu ? Allerdings wurde er nach Auftragslage bezahlt. D. h. ähnlich wie ein Taxifahrer auf anteilmäßig je gefahrenen Auftrag. Da er nun nicht fährt, bekommt er natürlich auch nichts. Wie muß ich die Kündigung akzeptieren ? Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Arbeitnehmer muss schriftlich kündigen. DieKündigung per SMS ist nicht wirksam.

Hier hat der Arbeitnehmer zum 31.05.2011 wirksam gekündigt.

Da er aber fast eine Woche unentschuldigt dem Arbeitsplatz ferngeblieben ist, können Sie auch eine fristlose Kündigung aussprechen.

Dem Arbeitnehmer steht zumindest anteilig ein Urlaubsanspruch zu. Wenn er seit März 2011 angestellt war, hat er für 3 Monate Urlaubsanspruch. Bei 20 Tagen Mindesturlaub gerechnet durch 12 Monate sind das 6 Tage.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Fristlos bedeutet also mit sofortiger Wirkung, das verstehe ich vermutlich richtig. Hat er nicht u. U. seinen Urlaub mit dem Fernbleiben vom Arbeitplatz bereits abgegolten ?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Fristlos heißt von jetzt auf gleich.

Sie können auch die Kündigung von ihm annehmen und dann das Fernbleiben mit dem offenen Urlaub verrechnen - das ginge auch.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich bin aber eher an der " von jetzt auf gleich " - Variante interessiert, da ich ihn aus o.a. Gründen gar nicht weiter beschäftigen möchte.

Ich fasse also nochmal zusammen: Die Kündigung seinerseits akzeptiere ich nicht. Ich spreche ihm meinerseits eine fristlose Kündigung aus ( geht das rückw. zum 12. oder 13. 5., da er ja seit 12.5. nicht mehr erschienen ist ? ) und gewähre ihm den zustehenden Urlaub ab fristloser Kündigung. Richtig ?

MfG Dumke

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, so machen Sie das.

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank !
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern.

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