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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3452
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

In meinen Betrieb wird die Vorsorgeuntersuchung G 25 (ohne

Kundenfrage

In meinen Betrieb wird die Vorsorgeuntersuchung G 25 (ohne Betriebsvereinbarung) verlangt.
Da ich im Mai 2010 bei einer Untersuchung auffällige Blutwerte hatte ( Leberwerte GGT/GPT)
verlangt der Betriebsarzt seitdem einen monatlichen Laborbefund von meiner Hausärztin, den
ich selber bezahlen muss ( aktuell pro Befund 42,07 Euro ). Dann wird befristet die G 25 er-
teilt. Nun verlangt der Werksleiter eine langfristige G 25 von mir und hat mich aus der Logistik (mit Gabelstaplerbenutzung) in die Produktion versetzt und mit einer Änderungs-
kündigung gedroht. Die G25 ohne Betriebsvereinbarung ist eine Angebotsuntersuchung die
in keiner Rechtsvorschrift verankert ist und somit nicht verbindlich. Wie kann ich mich wehren?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 6 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich aufgrund Ihrer Schilderung gerne informatorisch Auskunft gebe.

Wenn für Ihre Tätigkeit keine Pflichtuntersuchung vorgeschrieben ist, die Teilname an der Vorsorgeuntersuchung also als Angebotsuntersuchung freiwillig ist, wie Sie es schildern, dann sind Sie auch nicht verpflichtet, die Untersuchung durchführen zu lassen.

Sollte es zu einer Kündigung kommen, können Sie mit der Kündigungsschutzklage die Kündigung angreifen, sofern das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet.

Im Arbeitsgerichtsprozess wird dann geprüft werden, ob der Kündigungsgrund Ihres Arbeitgebers durchgreift.

Ideal wäre natürlich, es käme gar nicht erst zu einer Kündigung, weil der Arbeitgeber davon überzeugt werden kann, dass die Untersuchung freiwillig ist. Ich gehe aber davon aus, dass Sie bereits erfolglos das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber gesucht haben.

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