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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Guten Morgen, ich werde beschuldigt bei meinem ehemaligen Arbeitgeber

Kundenfrage

Guten Morgen, ich werde beschuldigt bei meinem ehemaligen Arbeitgeber 1000 Euro entwendet zu haben. Diese Anschuldigungen sind jedoch völlig haltlos. Weder wusste ich von der Existens dieses Geldes, noch hätte ich gelegenheit gehabt dieses Geld zu entwenden. Die Anschuldigungen stützen sich lediglich auf die tatsache dass mein konto zu diesem zeitpunkt im soll war und ich 3000 Euro Schulden habe. Auch bei einer völlig überraschenden Hausdurchsung wurde daher natürlich nichts gefunden. Nächste woche mittwoch soll ich nun zur Vernehmung ins Polizeirevier kommen. Wie sollte ich mich an diesem Termin verhalten, bzw. was kann mir passieren da es ja definitiv keine eindeutigen Beweise gibt? Mit freundlichen Grüßen S. Schwegler
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Die Überziehung Ihres Kontos ist sicherlich keinen Grund eine Unterschlagung zu begründen. Gleichwohl sollten Sie auch mangels Beweise die Anhörung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier ist eine entsprechende Vorbereitung sicherlich ratsam.

Meine Empfehlung ist, dass Sie sich anwaltlichen Rat einholen und Einsicht in die Ermittlungsakte nehmen lassen. Aus der Ermittlungsakte ist der Vorwurf und die konkrete Strafanzeige erkennbar. Nur wen Sie wissen, was Ihnen vorgeworfen wird und wie dies begründet wird, können Sie auf die Anschuldigung auch entsprechend reagieren.

Daher sollten Sie den Termin nach Absprache mit einem Anwalt zunächst nicht wahrnehmen und sich über den Anwalt schriftlich nach Akteneinsicht äußern.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erstmal vielen Dank für Ihre rasche Antwort.
Das mit dem Anwalt ist sicherlich ratsam aber was tun wenn ich mir einen Anwalt nicht leisten kann da ich auch keine Rechtschutzversicherung besitze?
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie können einen Beratungshilfeschein bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht beantragen. Die Kosten für die Beratung bei einem Anwalt trägt bis auf einen Eigenbeitrag die Staatskasse.

Aufgrund der Kürze der Zeit können Sie entweder den Vernehmungstermin wahrnehmen. Sie können sich aber auch zu den Vorwürfen schriftlich äußern, sollten dies aber rechtzeitig vor dem Termin mitteilen. Sie haben auch das Recht keine Aussage zu machen, wovon ich aber abraten möchte.

Viele Grüße

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