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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22849
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Haben in unserer Firma Mitarbeiter die sich in Anwesenheitsliste

Kundenfrage

Haben in unserer Firma Mitarbeiter die sich in Anwesenheitsliste von Kollegen eintragen lassen oder Tag später eintragen, aber an diesem Tag garnicht in der Filiale waren. Nun sind die Kollegen aufgeflogen, angeschwärzt von Kollegen, und man spricht von Betrug und Summen von mehreren Monatsgehältern. Arbeitgeber gibt aber die genauen Tage nicht an und lässt Mitarbeiter ein Schreiben unterzeichnen, das ihnend er betrug nachgewiesen worden ist. Ohne den Betriebsrat zu informieren.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Ohne umfassende Aufklärung des Sachverhaltes kann der Arbeitgeber keinerlei Unterschriftsleistungen der Mitarbeiter verlangen. Dies gebietet unter den geschilderten Umständen die Aufklärungspflicht als Teil der Fürsorge- und Schutzpflicht, die dem Arbeitgeber gegenüber seinen Arbeitnehmern obliegt.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die einzelnen Umstände des Sachverhaltes zu ermitteln und hierzu die betroffenen Mitarbeiter zu befragen. Gegebenenfalls ist er verpflichtet, weitere Nachforschungen anzustellen, um sich absolute Klarheit zu verschaffen.

Besteht ein Betriebsrat, so ist auch dieser anzuhören, bevor die Arbeitnehmer zu möglicherweise weit reichenden Unterschriften verpflichtet werden können. Verweigert der Betriebsrat seine Zustimmung zu der Maßnahme, darf diese nicht umgesetzt werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Ohne umfassende Aufklärung des Sachverhaltes kann der Arbeitgeber keinerlei Unterschriftsleistungen der Mitarbeiter verlangen. Dies gebietet unter den geschilderten Umständen die Aufklärungspflicht als Teil der Fürsorge- und Schutzpflicht, die dem Arbeitgeber gegenüber seinen Arbeitnehmern obliegt.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die einzelnen Umstände des Sachverhaltes zu ermitteln und hierzu die betroffenen Mitarbeiter zu befragen. Gegebenenfalls ist er verpflichtet, weitere Nachforschungen anzustellen, um sich absolute Klarheit zu verschaffen.

Besteht ein Betriebsrat, so ist auch dieser anzuhören, bevor die Arbeitnehmer zu möglicherweise weit reichenden Unterschriften verpflichtet werden können. Verweigert der Betriebsrat seine Zustimmung zu der Maßnahme, darf diese nicht umgesetzt werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt