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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 2899
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Guten Tag mein Name ist Mike Stier ich hatte einRestaurant

Kundenfrage

Guten Tag mein Name ist Mike Stier
ich hatte einRestaurant und eine Mitarbeiterin auf 80 Stunden beschäftigt.Das Restaurant ist am 11.3.2011 geschlossen worden.Ich hatte meiner Mitarbeiterin im Januar mündlich mitgeteilt das Restaurant im März zu schliessen,und das es für den Betrieb wirtschaftlich nicht mehr möglich ist sie als Teilzeitkraft zu beschäftigen,höchstens auf 400,00 Basis.Die schriftliche Kündigung habe ich ihr dann am 10.3.2011 zugestellt.Jetzt klagt sie gegen mich.Am 31.3.2011 habe ich dann ein Fax von der DGB bekommen das meine MA. schwanger ist,und meinten dann das die Kündigung nicht rechtens ist.sie sucht jetzt jemanden der sie weiterbezahlt.es ist am 18.03 2009 ein Arbeitsvertrag abgeschlossen worden,der aber nicht von mir unterzeichnet ist,sondern von meiner Frau die aber nicht Arbeitgeber ist,sondern der Betrieb lief nur auf mich.Bitte helfen sie mir weiter. mfg mike stier
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ein Kündigungsverbot wegen der Schwangerschaft besteht gem § 9 I MuSchG regelmäßig nur, wenn Sie über die Schwangerschaft innerhalb von 2 Wochen nach Zugang der Kündigung unterrichtet wurden (wenn Sie nicht ohnehin von der Schwangerschaft wussten).

 

Ausnahmen gibt es nur, wenn die Frau unverschuldet die Schwangerschaft nicht rechtzeitig mitteilen konnte und dies unverzüglich nachholt.

 

http://bundesrecht.juris.de/muschg/__9.html

 

Diese Einzelaspekte werden im Kündigungsschutzprozess u.a. zu behandeln sein.

Ggf. wird auch zu prüfen sein, ob alle Formalien für die Kündigung inkl. Frist eingehalten wurden, wenn kein Kündigungsschutz wegen Mutterschutz bestehen sollte.

 

Soweit Ihre Frau den Arbeitsvertrag unterschrieben hat, sieht es nach Ihren Angaben stark danach aus, dass sie Ihre Firma schlicht vertreten hat.

 

Sie sollten sich im Verfahren anwaltlich vertreten lassen. HIerfür stehe Ihnen ggf. je nach Einkommenslage auch Prozesskostenhilfe zu. Melden Sie sich zeitnah bei einem örtlichen Anwalt, der Arbeitsrecht macht.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.


Bitte vergessen Sie nicht, die Antwort zu akzeptieren. Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland verboten.


Gruß

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