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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22042
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

d rfen die lohnscheine am dienstplan einfach so rumliege DARF

Kundenfrage

dürfen die lohnscheine am dienstplan einfach so rumliege? DARF DER ARBEITGEBER MEINE PRIWAT TELEFON NUMMER OHNE ZU FRAGEN OFFEN AUS HÄNGEN ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Soweit unbefugten Dritten ungehinderter Zugang zu den Lohnabrechnungen und damit die Möglichkeit der Kenntnisnahme verschafft wird, ist dies nicht rechtens. Es handelt sich bei den in den Lohnabrechnungen aufgeführten Daten um Tatsachen und Umstände, die ausschließlich dem persönlichen Bereich des jeweiligen Arbeitnehmers zugeordnet sind. Diese Daten und Fakten sind daher auch nur zur Kenntnisnahme des Arbeitnehmers selbst, nicht aber unbefugter Dritter bestimmt.

Dies lässt auch die gesetzliche Wertung des § 120 Betriebsverfassungsgesetz erkennen, wonach ein Mitglied des Betriebsrates bestraft wird, wenn es unbefugt ein fremdes Geheimnis eines Arbeitnehmers, namentlich ein zu dessen persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis, offenbart. Dieser Bestimmung ist der allgemeine Rechtsgedanke XXXXX XXXXX dass Tatsachen und Umstände, die der privaten Sphäre des Arbeitnehmers angehören, der Geheimhaltung unterliegen und nicht preisgegeben werden dürfen.

Diese Verpflichtung gilt insbesondere für den Arbeitgeber, denn die ihm obliegende Fürsorge- und Schutzpflicht gebietet es, die persönlichen Umstände und Verhältnisse seines Arbeitnehmers zu respektieren und seine Privatsphäre gegen fremden Zugriff zu schützen.

Ähnliches gilt für die private Telefonnummer eines Arbeitnehmers. Ohne dessen ausdrückliche Zustimmung ist ein Arbeitgeber daher nicht berechtigt, diese ohne weiteres durch Aushang Dritten zugänglich zu machen. Das Verfügungsrecht an der privaten Telefonnummer kommt vielmehr ausschließlich dem Arbeitnehmer selbst zu. Ein solcher Aushang ohne vorherige Zustimmung des Arbeitnehmers ist daher ebenfalls nicht rechtens.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Soweit unbefugten Dritten ungehinderter Zugang zu den Lohnabrechnungen und damit die Möglichkeit der Kenntnisnahme verschafft wird, ist dies nicht rechtens. Es handelt sich bei den in den Lohnabrechnungen aufgeführten Daten um Tatsachen und Umstände, die ausschließlich dem persönlichen Bereich des jeweiligen Arbeitnehmers zugeordnet sind. Diese Daten und Fakten sind daher auch nur zur Kenntnisnahme des Arbeitnehmers selbst, nicht aber unbefugter Dritter bestimmt.

Dies lässt auch die gesetzliche Wertung des § 120 Betriebsverfassungsgesetz erkennen, wonach ein Mitglied des Betriebsrates bestraft wird, wenn es unbefugt ein fremdes Geheimnis eines Arbeitnehmers, namentlich ein zu dessen persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis, offenbart. Dieser Bestimmung ist der allgemeine Rechtsgedanke XXXXX XXXXX dass Tatsachen und Umstände, die der privaten Sphäre des Arbeitnehmers angehören, der Geheimhaltung unterliegen und nicht preisgegeben werden dürfen.

Diese Verpflichtung gilt insbesondere für den Arbeitgeber, denn die ihm obliegende Fürsorge- und Schutzpflicht gebietet es, die persönlichen Umstände und Verhältnisse seines Arbeitnehmers zu respektieren und seine Privatsphäre gegen fremden Zugriff zu schützen.

Ähnliches gilt für die private Telefonnummer eines Arbeitnehmers. Ohne dessen ausdrückliche Zustimmung ist ein Arbeitgeber daher nicht berechtigt, diese ohne weiteres durch Aushang Dritten zugänglich zu machen. Das Verfügungsrecht an der privaten Telefonnummer kommt vielmehr ausschließlich dem Arbeitnehmer selbst zu. Ein solcher Aushang ohne vorherige Zustimmung des Arbeitnehmers ist daher ebenfalls nicht rechtens.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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