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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16750
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Angenommen in einer Ausbildung k me es zu massivem Mobbing

Kundenfrage

Angenommen in einer Ausbildung käme es zu massivem Mobbing und dem Übertragen von ausbildungsfremden Tätigkeiten. Im falle einer Kündigung die wohl durchaus angebracht wäre kommt es dazu das der oder die Auszubildende finanziell scheitert. Wie kann der oder die Auszubildende auf juristischer Ebene für seinen Unterhalt sorgen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Wenn der Auszubildende minderjährig ist, sind die Eltern unterhaltspflichtig.


Wenn der Auszubildende volljährig ist, schulden mit Abbruch der Ausbildung, egal aus welchen Gründen, die Eltern keinen Unterhalt mehr.

Der Grund liegt in der Eigenverantwortung der Volljährigen, die nur dann unterbrochen wird, wenn aktuell eine Ausbildung durchgeführt wird.

Der Auszubildende soll sich an die mit seiner Ausbildung betraute Behörde wenden ( Handswerkskammer etc) und um Hilfe nachsuchen, damit er so schnell als möglich einen neuen Ausbildungsplatz findet.

Ist dies nicht gegeben, bleibt bei Vorliegen der Voraussetzungen, der Antrag auf Leistungen nach dem SGB II.

Eine Mobbingklage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld ist theoretisch zwar möglich, scheitert jedoch praktisch an Gründen der Beweisführung.





Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie nachfragen.





Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ergänzen möchte ich noch:

Zunächst ist zu empfehlen, vor der Kündigung sich auf einem speziellen Formular der Agentur für Arbeit von einem Arzt sich bescheinigen zu lassen, dass die Arbeitsaufgabe aus gesundheitlichen Gründen erforderlich wsr.

Das verhindert Nachteile bei der späteren Gewährung von Leistungen der Agentur für Arbeit.
Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht