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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe meinen Arbeitsvertrag

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe meinen Arbeitsvertrag bei einem Pflegedienst gekündigt.
Nun wurde mir bei der Endabrechnung einen Teil des Gehaltes einbehalten
aufgrund von Minusstunden.
Kann mein ehemaliger AG dies so machen obwohl ich für den Nichteinsatz
nicht verantwortlich bin?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





Wenn ich Sie richtig verstanden habe wird ein Teil Ihres Lohnes einbehalten von Ihrem Arbeitgeber, weil Sie aus Sicht Ihres Arbeitgebers nicht die volle vertraglich geschuldete Arbeitszeit erbracht haben.

Ich gehe bei meiner Beantwortung davon aus, dass Sie eine bestimmte Wochenarbeitszeit arbeitsvertraglich vereinbart haben (sollte dieses nicht zu sein bitte ich um einen entsprechenden Hinweis).

 

Wenn der Arbeitgeber beispielsweise aufgrund einer schlechten Auftragslage nicht in der Lage ist, Sie für die vollständige vertraglich vereinbarte Arbeitszeit einzusetzen, geht dieses grundsätzlich zulasten des Arbeitgebers.

 

Sie haben ja auch geschrieben, dass Sie die " Minusstunden" nicht zu verantworten haben.

 

Im Ergebnis gehe ich daher davon aus, dass der Arbeitgeber Ihnen den Lohn nicht kürzen darf.

 

Aus diesem Grund sollten Sie Ihren Arbeitgeber noch einmal nachweisbar (per Einschreiben) unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) zur Zahlung des vollständigen Lohns auffordern.

 

Bitte teilen Sie mir auch noch kurz mit, weshalb diese " Minusstunden " angefallen sind, damit ich hierzu auch noch kurz Stellung nehmen kann ( beziehungsweise meine oben angegebene Antwort bestätigen kann).





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244



 

Advopro und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Hr. Newerla,

 

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mir wurden 34,5 Std. von meinem letzten Gehalt abgezogen.

Ich arbeite 11,5 Std. am Tag in der Intensivpflege.

Nach meinen Recherchen vom eigenen Dienstplan, bin ich bewußt immer

einen Tag weniger geplant worden. (in den letzten 3 Monaten)

Mit freundlichem Gruß

Karin Schütter

(mit Gruß aus Bayern)

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schütter,

zunächst einen freundlichen Gruß zurück ins schöne Bayern :-)

Es kommt grundsätzlich nicht darauf an, wie Sie im Dienstplan eingesetzt werden, sondern in erster Linie, was arbeitsvertraglich vereinbart ist.

Sofern im Arbeitsvertrag vereinbart worden ist, dass sie eine gewisse Wochenstundenzahl haben oder eine gewisse Anzahl von Tagen pro Woche eine Gewissensstundenzahl leisten ( mit anderen Worten ihrer Arbeitszeit vertraglich geregelt ist), dann ist ausschließlich dieses maßgeblich.

Sollte der Arbeitgeber sie dann entsprechend dieser vertraglichen Regelung weniger einsetzen (etwa weil die Auftragslage dieses aus Sicht des Arbeitgebers erfordert), so geht dieses wie beschrieben zulasten des Arbeitgebers und darf nicht dazu führen, dass ihr Lohn gekürzt wird.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet haben. Sofern sie noch Verständnisfragen haben zögern Sie bitte nicht nachzufragen. Ich möchte Ihnen auch ihre Verständnisfragen natürlich gerne beantworten.

Ansonsten wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Tag und alles Gute!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Newerla,

 

vielen Dank für diese Information.

 

Diese wird mir sehr behilflich sein in der Formulierung

meines Widerspruchs.

 

Nochmals liebe Grüße aus dem sonnigen Bayern :-)

 

Karin Schütter

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gern geschehen Smile

Es freut mich sehr, dass ich Ihnen helfen konnte. Ich wünsche Ihnen auch noch viel Erfolg für diese Angelegenheit und alles Gute!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244