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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 21614
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

ich habe am 28.2. einen schichtplan f r rollwoche bekommen

Kundenfrage

ich habe am 28.2. einen schichtplan für rollwoche bekommen die am 1.3. dann losging .ich habe einen arbeitsvertrag für 40ig stunden woche in schichtsystem .ich möchte keine rollwoche arbeiten. wie komme ich raus ohne das ich eine sperre vom arbeitsamt erhalte.ich möchte die arbeit so schnell wie möglich aufgeben
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

In den Grenzen des Weisungsrechts des Arbeitgebers kann dieser grundsätzlich auch die Art und Weise der Arbeitserledigung vorgeben und bestimmen. Dazu gehört auch die Schichtarbeit mit ihren unterschiedlichen Zeitmodellen.

Sind Sie hiermit nicht einverstanden, sollten Sie - was Sie bisher ja auch noch nicht versucht haben - das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen und diesem die Gründe darlegen, weshalb Sie um Verbleib im bisherigen Scjhichtssystem bitten.

Die Verhängung einer Sperrzeit gemäß § 144 SGB III droht Ihnen, wenn Sie durch ein arbeitsvertragswidriges Verhalten Anlass für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben haben. Das wäre bei einer Eigenkündigung der Fall.

Eine Sperrzeit darf aber nicht verhängt werden, wenn ein wichtiger Grund für den Arbeitnehmer vorliegt, um das Arbeitsverhältnis aufzulösen. Ein solch wichtiger Grund kann tatsächliche oder rechtliche Ursachen haben. Ein Beispiel wären etwa gesundheitliche Einschränkungen oder Probleme, die die weitere Ausübung der Tätigkeit nicht mehr zulassen. Können Sie der Behörde hierüber ein ärztliches Gutachten vorlegen, muss von einer Sperrzeit absehen werden. Das gleiche würde etwa auch dann gelten, wenn Sie als Folge der zeitlichen Belastung die Betreuung von aufsichtsbedürftigen Kindern nicht mehr sicherstellen könnten und der Arbeitgeber Ihnen auch keinen anderen Arbeitsplatz anbietet, der diese Erfordernisse berücksichtigt.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

In den Grenzen des Weisungsrechts des Arbeitgebers kann dieser grundsätzlich auch die Art und Weise der Arbeitserledigung vorgeben und bestimmen. Dazu gehört auch die Schichtarbeit mit ihren unterschiedlichen Zeitmodellen.

Sind Sie hiermit nicht einverstanden, sollten Sie - was Sie bisher ja auch noch nicht versucht haben - das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen und diesem die Gründe darlegen, weshalb Sie um Verbleib im bisherigen Scjhichtssystem bitten.

Die Verhängung einer Sperrzeit gemäß § 144 SGB III droht Ihnen, wenn Sie durch ein arbeitsvertragswidriges Verhalten Anlass für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben haben. Das wäre bei einer Eigenkündigung der Fall.

Eine Sperrzeit darf aber nicht verhängt werden, wenn ein wichtiger Grund für den Arbeitnehmer vorliegt, um das Arbeitsverhältnis aufzulösen. Ein solch wichtiger Grund kann tatsächliche oder rechtliche Ursachen haben. Ein Beispiel wären etwa gesundheitliche Einschränkungen oder Probleme, die die weitere Ausübung der Tätigkeit nicht mehr zulassen. Können Sie der Behörde hierüber ein ärztliches Gutachten vorlegen, muss von einer Sperrzeit absehen werden. Das gleiche würde etwa auch dann gelten, wenn Sie als Folge der zeitlichen Belastung die Betreuung von aufsichtsbedürftigen Kindern nicht mehr sicherstellen könnten und der Arbeitgeber Ihnen auch keinen anderen Arbeitsplatz anbietet, der diese Erfordernisse berücksichtigt.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

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