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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15727
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Bin seit fast 20 Jahren Stellvertretende Leiterin einer Kindertageseinrichtung

Kundenfrage

Bin seit fast 20 Jahren Stellvertretende Leiterin einer Kindertageseinrichtung der Stadt Duisburg. Wir sind als fachlich sehr kompetent bekannt. Zwischendurch war die Leiterin ein Jahr beurlaubt, ich habe in dieser Zeit kommissarisch (1997/ 1998) geleitet(sehr erfolgreich). Die Stadt hat über 80 Kindertageseinrichtungen, es wird sich in Arbeitskreisen getroffen(zb. Leiterinnen unfd Fachberaterin). Nachdem die Leiterin jetzt in Rente ging, bestätigte die Fachberaterin mir im Einzelgespräch meine Fachkompetenz, sie wundert sich nur über unsere " Außenwirkung" konnte das aber nicht konkretisieren. Wir haben zu vielen Themen eine Meinung, sind dem Jugendamt zu selbständig höre ich aus ihren Andeutungen heraus, sie bietet aber keine konkrete Angriffsfläche. Diese Unwohlgefühle wurden verstärkt, weil die ehemalige Leiterin sich nicht "groß" verabschieden wollte. Ich glaube das Jugendamt will neue Leute ins Haus holen, um mehr Einfluss zu haben, sie können uns fachlich nichts nachsagen, wir sind aber nicht so anhänglich und leicht handhabar wie viele Andere. Die vorherige Leiterin war durch ihren 30jährigen Einstellungsvertrag rechtlich gut geschützt.
Jetzt gab es die interne Stellenausschreibung für die Neubesetzung, ein Auswahlverfahren und ich wurde nicht genommen, Pädagogische Aussagen kann man immer aus mehreren Blickwinkeln sehen/ bewerten. Ich habe mir sicher keinen großen Fauxpas geleistet. Es wurden zwei Fragen gestellt, eine sollte im Rollenspiel gelöst werden. Ein Personalratsmitglied war als Beobachter dabei. Ansonsten zwei Fachberaterinnen und zwei vom Personalamt. Die Andere wurde genommen, trotz kaum Erfahrung in zwei wichtigen Arbeitsbereichen(Offenes Konzept/ integrative Gruppen) und weniger Fortbildung, kein Abitur keine ageschlossenen Fortbildungen...
Kann so ein abgesichertes(fürs Jugendamt) Auswahlverfahren alles entscheiden? Zählen 20 Jahre, auch mit Führungsverantwortung und Erfolg nichts?
Zwischendurch wurde mir(vor ca. 4 Jahren) auf der anderen Seite ein Job im Ministerium in Nrw angeboten im Sprachförderbereich, weil ich so "eloquent" bin.Ich wurde mit einigen anderen zu einer Jobpräsentation eingeladen, da waren auch Leute aus dem Ministerium dabei. Die Anderen waren alle Leiterin, ich nur Stellvertretende Leiterin. Da waren meine Leistungen anscheinend wieder außergewöhnlch, in den Jahren danach, wurde ich öfter auf freie Leitungsstellen aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich mich nicht bewerben will.
Ich habe jedoch sehr lange mit vielen Anfangsschwierigkeiten unser Konzept mit aufgebaut un wollte nicht wieder ganz unten anfangen.
Bringen jetzt noch irgendwelche Schritte meinerseits etwas? Oder habe ich keine Chance, weil die Fünf Personen ihre Kritikpunkte aus dem Auswahlverfahren vorlegen, der Entschluss war einstimmig. Ich habe den Verdacht, das die Gegenkandidatin motiviert wurde sich zu bewerben und der Ausgang schon vorher feststand. Das ganze Prozedere kommt mir wie eine Farce vor.
Gewerkschaft, Anwalt, andere Maßnahmen, bringt das was oder ist die Sache rechtlich unangreifbar?
Sie wollen mich noch zu einem "Nachsorgegespräch" ins Jugendamt einladen, habe wenig Lust auf die taktischen Lügengeschichten. Wir sollen uns ruhig wieder für die nächsten freien Leitungsstellen bewerben...
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Sie schrieben: "Jetzt gab es die interne Stellenausschreibung für die Neubesetzung, ein Auswahlverfahren und ich wurde nicht genommen, Pädagogische Aussagen kann man immer aus mehreren Blickwinkeln sehen/ bewerten."

 

Wenn ich es richtig verstanden habe, soll Ihre Stelle neu besetzt werden. Dieses würde aber zunächst voraussetzen, dass Ihr Arbeitsverhältnis überhaupt beendet worden ist.

 

Hierzu kann ich Ihrer Schilderung allerdings nichts entnehmen.

 

Bitte teilen Sie mir kurz mit, ob Sie eine Kündigung im Vorfeld erhalten haben oder ob Ihr Arbeitsverhältnis von Anfang an befristet gewesen ist.

 

Sollte es nämlich unbefristet sein, so müsste grundsätzlich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine wirksame Kündigung vorliegen ( die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages habe ich bewußt aussenvor gelassen, da Sie einen solchen voraussichtlich nicht freiwillig unterschreiben würden).

 

Sofern eine Kündigung vorliegt wäre zu fragen, ob die Kündigungsfrist eingehalten worden ist und insbesondere die Kündigung überhaupt wirksam ist. Hier geht es dann um die Frage, ob ein eventuell vorhandener Betriebsrat vor der Kündigung zur Kündigung angehört worden ist, ob das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist (dann der Fall, wenn grundsätzlich mehr als 10 Mitarbeiter in dem Betrieb beschäftigt sind) etc.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag

 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244





 




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Niemand kann mir meine Stelle als stellvertretende Leitung nehmen, das ist klar!
Ich frage, ob es möglich ist, aufgrund meiner 20 jährigen Erfolgsgeschichte, gegen das Ergebnis des Auswahlverfahrens zu protestieren?

Anja Anlauf
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,



vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Nach Art 33 II GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und Leistung Anspruch auf gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt.


Ein Bewerber kann daher verlangen, dass seine Bewerbung nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung geprüft und keine Differenzierung nach unzulässigen Kriterien erfogt.


Verstößt der Arbeitgeber hiergegen kann der Beweber verlangen, dass seine Bewerbung neu beurteilt wird.


Ein Anspruch auf Einstellung besteht aber nur, wenn dies die einzig richtige Entscheidung wäre, weil jede andere Entscheidung rechtswidrig und ermessensfehlerhaft wäre.


Der Arbeitgeber hat hier leider einen von der Verfassung gewährleisteten Spielraum, den die Gerichte auch nur sehr eingeschränkt kontrollieren können.

Diese Entscheidungen gehören zum Kernbereich. Die Gerichte dürfen hier dem Arbeitgeber nicht vorschreiben, wer der besser geeignete Bewerber ist.

Der Arbeitgeber soll selbst entscheiden dürfen, ob und inwieweit der Bewerber den Anforderungen des Amtes entspricht.


Ein Gericht könnte nur prüffen, ob der öffentliche Arbeitgeber dengesetzlichen Rahmem, in dem er sich bewegen durfte, verkannt hat, oder ob er von einem falschen Sachverhalt ausgegangen ist, ob er allgemein gültige Bewertungsmaßstäbr mißachtet hat, sachwidrige Erwägungen angestellt, oder gegen Verfahrensvorschriften verstoßen hat.


Ein Protest gegen das Auswahlverfahren ist also nur unter sehr begrenzten Voraussetzungen möglich.



Ich bedauere, Ihnen keine bessere Mitteilung machen zu können.

Wenn noch Fragen bestehen, fragen Sie gerne nach.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank



Verändert von Schiessl Claudia Marie am 13.02.2011 um 17:57 Uhr EST
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15727
Erfahrung: Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank


Wenn Ihre Frage beantworter ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank

Verändert von Schiessl Claudia Marie am 13.02.2011 um 18:05 Uhr EST

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