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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

es geht um eine zeitfirma.....k ndigung wurde mitte jan zugestellt

Kundenfrage

es geht um eine zeitfirma.....kündigung wurde mitte jan zugestellt und akzeptiert aufgrund von , da auftragsmangel war.....es wurde darauf hingewiesen, ich sollte mir schnellstens neue arbeit besorgen und zwar selbst....das tat ich auch....einzelne tage sollte ich wiederum im unternehmen tätig sein.....da war ich aber in einer anderen firma zum einarbeiten.....jetzt habe ich die fristlose kündigung erhalten, obwohl ich mitte jan zum 15. februar gekündigt wurde.....das finde ich auf keinen fall in ordnung....möchte rechtliche schritte in anspruch nehmen......was raten sie mir jetzt.....vielen dank
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wurde nach der Kündigung zum Jan. ein neuer Arbeitsvertrag ( auch mündlich) geschlossen ? Falls ja mit welchem Inhalt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
nein...es wurde kein neuer av geschlossen...normale kündigung zum 14.2. anschliessend fristlose kündigung zum 3.2....es ging alles vom ag aus.!...mfg krug
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Sie sollten auf jeden Fall gegen die fristlose Kündigung Kündigungsschutzklage binnen drei Wochen ab deren Zugang erheben.

Die Klage können Sie selbst erheben, indem Sie sich zur Rechtsantragsstelle Ihres örtlich zuständigen Arbeitsgerichts begeben.

Nehmen Sie Ihren Arbeitsvertrag und Gehaltsbescheinigungen mit.

Ich rate Ihnen zu einem Vorgehen über die Rechtsantragstelle, da im Arbeitsgerichtsprozeß erster Instanz jeder seine Kosten selbst trägt, auch wenn er gewinnt.

Die Rechtsantragsstelle ist kostenlos.

In der Rechtsantragsstelle wird man Ihnen beim Formulieren der Kündigungsschutzklage helfen.

Begründen müssen Sie sie damit, dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde.

Die Klage wird dann an Ihren Arbeitgeber zugestellt und es kommt zur Güteverhandlung, in der sich 90 % aller Fälle durch Einigung erledigen.

Der Richter ist bemüht, auf eine gütliche Einigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinzuwirken.

Gelingt diese nicht, kommt es zum Kammertermin.


Gehen Sie gegen die Kündigung nicht vor, laufen Sie Gefahr, dass Sie eine Sperrfrist von der Agentur für Arbeit auferlegt bekommen und dann bis zu 12 Wochen keine Leistungen erhalten.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich um Akzeptierung


Vielen Dank
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung: Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
Schiessl Claudia und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen dank für die erteilten Informationen.

Wenn die fristlose Kündigung nicht rechtmäßig ist, sollten Sie innerhalb einer Frist von 3 Wochen ab Erhalt der Kündigung Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht erheben.

Ob die fristlose Kündigung wirksam ist, hängt davon ab, ob die offensichtlich seitens Ihres Arbeitgebers erfolgte Freistellung von der Arbeit bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist widerruflich oder unwiderruflich erfolgt. Nur bei einer unwiderruflichen Freistellung wäre eine Tätigkeit in einem anderen Unternehmen nicht zu beanstanden und würde eine fristlose Kündigung nicht rechtfertigen. Bei lediglich widerruflicher Freistellung hatte der Arbeitgeber die Möglichkeit, Sie zur Arbeitsaufnahme aufzufordern. Allerdings hätte auch in diesem Fall zunächst eine Abmahnung des Arbeitgebers erfolgen müssen.

Sie können sich für die Klage auch eines Rechtsanwaltes bedienen. Je nachdem über welche Einkünfte Sie verfügen, haben Sie einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Sie sollten auf jeden Fall gegen die fristlose Kündigung Kündigungsschutzklage binnen drei Wochen ab deren Zugang erheben.

Die Klage können Sie selbst erheben, indem Sie sich zur Rechtsantragsstelle Ihres örtlich zuständigen Arbeitsgerichts begeben.

Nehmen Sie Ihren Arbeitsvertrag und Gehaltsbescheinigungen mit.

Ich rate Ihnen zu einem Vorgehen über die Rechtsantragstelle, da im Arbeitsgerichtsprozeß erster Instanz jeder seine Kosten selbst trägt, auch wenn er gewinnt.

Die Rechtsantragsstelle ist kostenlos.


Es besteht zwar theoretisch die Möglichkeit,Verfahrenskostenhilfe zu beantragen und einen Anwalt mit der Sache zu betrauen.

Mit dieser sind die Arbeitsgerichte jedoch im Zuge des allgemeinen Sparzwangs jedoch in letzter Zeit sehr zurückhaltend geworden und es besteht auch die Pflicht zur Rückzahlung, wenn sich die Vermögensverhältnisse gebessert haben.

In der Rechtsantragsstelle wird man Ihnen beim Formulieren der Kündigungsschutzklage helfen.

Begründen müssen Sie sie damit, dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde.

Die Klage wird dann an Ihren Arbeitgeber zugestellt und es kommt zur Güteverhandlung, in der sich 90 % aller Fälle durch Einigung erledigen.

Der Richter ist bemüht, auf eine gütliche Einigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinzuwirken.

Gelingt diese nicht, kommt es zum Kammertermin.


Gehen Sie gegen die Kündigung nicht vor, laufen Sie Gefahr, dass Sie eine Sperrfrist von der Agentur für Arbeit auferlegt bekommen und dann bis zu 12 Wochen keine Leistungen erhalten.


Sie sollten undbedingt darauf achten, die drei wöchige Frist einzuhalten, denn wenn Sie diese versäumen ist die Kündigung rechtswirksam.


Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsnwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe, bitte ich um Akzeptierung


Vielen Dank


Verändert von Schiessl Claudia Marie am 08.02.2011 um 06:56 Uhr EST
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich um Akzeptierung entsprechend den AGBs von Just Answer.


Vielen Dank


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Verändert von Schiessl Claudia Marie am 08.02.2011 um 20:22 Uhr EST

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