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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 5914
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, bis vor kurzem war ich in einem Unternehmen f r Zeitarbeit

Kundenfrage

Hallo, bis vor kurzem war ich in einem Unternehmen für Zeitarbeit tätig, das Unternehmen ist Mitglied bei AMP und zahlt nach CGZP.
als ich mich beim unternehmen beworben habe, wurde mir erzählt das das unternehmen nach IGZ bezahlt und als ich meinen Arbeitsvertrag per Post erhalten habe musste ich feststellen das die den Vertrag auf AMP CGZP anlehnen, da ich das soweit mit der GL besprochen habe und mich mit ihnen einigen konnte die tarifzugehörigkeit aus dem Arbeitsvertrag rauszustreichen war für mich die sache erledigt. Nur für das unternehmen nicht, nach einiger zeit ging es los das der Arbeitgeber forderungen stellte die für mich nicht akzeptabel waren im Sinne eines neuen Arbeitsvertrags mit der Anerkennug der vorher gestrichenen Punkte und auf freiwilligen verzicht von monatlich 1500€ Brutto für jedoch die gleiche Arbeit, nachdem ich mit dieser forderung nicht einverstanden war hat mir der arbeitgeber fristgemäß das arbeitsverhältnis gekündigt, beim erhalt der Kündigung war auch ein Aufhebnungsvertrag angehängt den ich nach dem willen des Unternehmens hätte unterschreiben sollen, was ich nicht tat. Inzwischen habe ich mich Arbeitslos gemeldet und während der Kündigungszeit wurde ich vom Arbeitgeber mehrfach angerufen und per SMS bombardiert das ich entweder den Aufhebungsvertrag bzw. in der Zwischenzeit umformulierten Vereinbarung zur Kündigung unterschrieben zurückschicken soll da Sie mir die Arbeitsbescheinigung nicht korrekt ausfüllen können. heute hat mir der Arbeitgeber eine ausgefüllte Arbeitsbescheinigung zugeschickt in dieser heisst es nirgendwo das ich wegen falschem Verhalten bzw. personenbezogen gekündigt wurde, an die Arbeitsbescheinigung ist jedoch ein schreiben des unternehmes angehängt bei dem es heißt das ich eine Kündigung mündlich erbeten habe was so eben nicht stimmt. oder habe ich das unbewusst gemacht weil ich die Vertraglich ausgehandelten bedingungen nicht ändern wollte? wie soll ich nun weiter vorgehen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

durch Ihr Standhaftbleiben im Hinblick auf die ausgehandelten Vertragsbedingungen haben Sie sicher keine Kündigung erbeten. Die Kündigung wurde vom Arbeitgeber ausgesprochen. Waren in dem Kündigungsschreiben keine Gründe aufgeführt, müsste nun das Arbeitsamt davon überzeugt werden, dass keine personen- bzw. verhaltensbedingte Kündigung vorliegt. Dies könnte sich möglicherweise aus den SMS ergeben, die Sie vom Arbeitgeber erhalten haben. Möglicherweise sind auch Zeugen existent, die den Sachverhalt zutreffend angeben können.

Grundsätzlich bestehen auch rechtliche Möglichkeiten gegen den Arbeitgeber. Aber auch hier kommt es auf die bestehende Nachweismöglichkeit an.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

teilen Sie bitte mit, was einer Akzeptierung der Antwort entgegen steht. Gemäß den Nutzungsbedingungen ist eine kostenlose Rechtsberatung weder vorgesehen noch zulässig. Im Übrigen entspricht es dem Gebot der Fairness.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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