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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17048
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Ich wurde in der Probezeit am 8.12.2010 mit einer K ndigungsfrist

Kundenfrage

Ich wurde in der Probezeit am 8.12.2010 mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen zum 22.12.2010 mündlich im Gespräch mit dem Heimleiter und der Pflegedienstleiterin gekündigt. Der Grund waren haltlose Aussagen einer dementen Bewohnerin die schon dafür bekannt war auch über andere Pflegekräfte (auch Wohnbereichsleiter) negative Aussagen in Bezug auf die Pflege zu machen die nicht zutrafen. Da dieser Kündigungsgrund für mich nicht akzeptabel war ging ich auch nicht mehr vom 17. bis 21.12.2010 zur Arbeit. Dann erhielt ich am 23.12.2010 schriftlich eine außerordentliche Kündigung ohne Kündigungsfrist wirksam ab 22.12.2010 und in der Arbeitsbescheinigung für das Arbeitsamt wurde als Grund der Kündigung vertragswidriges Verhalten des Arbeitnehmers angegeben in Bezug auf das Nichterscheinen zur Arbeit vom 17.-21.12.2010, was zu einer Sperrung meiner Bezüge beim Arbeitsamt zur Folge hat. Meine Frage ist nun ob es dem Arbeitgeber erlaubt ist die mündlich ausgesprochene Kündigung mit einem ganz anderen Grund in eine fristlose Kündigung zum 22.12.2010 mit wieder anderem Grund umzuwandeln??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Das Problem ist, dass die mündliche Kündigung nicht wirksam war.

Eien Kündigung ist nur schrifltich wirksam.

Sie hätten also nach der mündlichen Kündigung zur Arbeit gehen müssen.

Da Sie das nicht gemacht haben, hat der Arbeitgeber Sie gekündigt, wegen vertragswidrigem Verhalten.

Im Grunde genommen, hat Sie der Arbeitgeber hier hinters Licht geführt.

Das Problem ist auch, das man das alles schlecht beweisen kann.

Der Arbeitsagentur können Sie das aber so erklären und versuchen, die Sperre zu umgehen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.