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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Ich mache eine Aufstiegsfortbildung als Handelsassistentin.

Kundenfrage

Ich mache eine Aufstiegsfortbildung als Handelsassistentin. Die ersten 1 1/2 Jahre bestehen aus der Ausbildung zur Einzelhandelskaufrau, danach folgt die Fortbildung. Während der gesamten Zeit bin ich in der Filiale tätig, besuche insgesamt jedoch ca. 11 Seminare über 2 Wochen. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 10.000 euro. Daher musste ich eine 2jährige Bindungsvereinbarung an das Unternehemn unterschreiben. Mein Gehalt ist jedoch auch nach bestandener Einzelhandelskauffrauprüfung immernoch 3 stellig. Einige Monate danach wurde ich versetzt und habe die erste Führungsaufgabe übernommen, außer der Erstattung meiner Mietkosten hat sich jedoch nichts am Gehalt verändert. Im Juli werde ich die Fortbildung beenden und möchte das Unternehmen wechseln.
Habe ich eine Chance aus der Bindungsvereinbarung ohne Rückzahlung der 10.000 Euro auszusteigen? Und wenn ja, wie? (Einige Quellen im Internet schrieben, dass solche Bindungsvereinbarungen nicht mit Azubis abgeschlossen werden dürfen, zähle ich mit der speziellen Fortbildung auch dazu?)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Im Grunde genommen sind Sie an die Bindungsvereinbarung gebunden.

Lediglich über die Sittenwidrigkeit des Gehaltes könnte man versuchen, aus der Bindung herauszukommen.

Sie sollten vom AG mehr Geld verlangen.

Weigert er sich wäre der Sachverhalt auf Sittenwidrigkeit hinsichtlich des Gehaltes zu prüfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und wie steht es mit der Information das Auszubildende keine Bindungsvereinbarung abschließen dürfen, bzw. diese dann ungültig ist? Ich habe einen Vertrag der die Aus- und Fortbildung beeinhaltet und einen seperaten Bindungsvertrag, beide vor Aus- und Fortbildung abgeschlossen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Auszubildene können eine solche Vereinbarung auch abschließen.

Diese kann man aber wegen Sittenwidrigkeit für nichtig erklären, wenn das Gehalt als sittenwidrig einzustufen ist.

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