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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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guten tag. ich habe im dezember letzten jahres eine f r mich

Kundenfrage

guten tag.
ich habe im dezember letzten jahres eine für mich neue arbeitsstelle als assistent(pflege/haushalt) eines körperlich behinderten ehepaares begonnen.
zunächst war ich sehr zufrieden und konnte gut mit den stimmungsschwankungen und kleinen mobbing attacken meines chefs umgehen.
doch langsam frage ich mich welche rechte mir in folgenden falle als arbeitnehmer zustehen.
er hat mich heute grundlos als junkie betituliert obwohl ich mit sowas nichts zu tun habe.
oft fragt er mich"bist du dumm?".
eines tages als ich mir einen tee bereitete fragte er auch "was törnst`n du dir da wieder rein?".
ich halte es für eine frechheit und mich beleidigt das auch sehr.
nach rücksprache mit seiner frau (weil der mann mich immer wieder provoziert)
hat sich nichts geändert ,denn sie hat angst und traut sich nicht ihm zu wiedersprechen.

ich frage mich ob ich einfach meinen arbeitsplatz verlassen darf wenn er mich wirklich auf teufel komm raus provoziert.
Manchmal habe ich das Gefühl er drängt mich förmlich dazu, einfach alles hinzuschmeissen und abzuhauen!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Nach ihrer Schilderung ist das Verhalten tatsächlich mehr als grenzwertig.

 

Die Bezeichnung als "Junkie" (obwohl dieses bei ihnen nicht der Fall ist) stellt für sich schon meines Erachtens eine strafbare Beleidigung dar, die gemäß Paragraph 185 StGB zur Anzeige gebracht werden könnte.

 

Gleichzeitig hätten sie hier gemäß § 1004 BGB einen Unterlassungsanspruch gegenüber ihrem Arbeitgeber. Dieser Anspruch ist darauf gerichtet, dass er in Zukunft diese Äußerungen unterlässt.

 

Sie sollten ihren Arbeitgeber schriftlich dazu auffordern dieses Verhalten einzustellen. Sollte er dieses Verhalten nicht einstellen, auch nachdem sie ihn schriftlich unter Setzung einer angemessenen Frist dazu aufgefordert haben,dieses Verhalten einzustellen, könnten sie außerordentlich kündigen und das Arbeitsverhältnis somit beenden.











Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend.



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Die Bezeichnung als "Junkie" (obwohl dieses bei ihnen nicht der Fall ist) stellt für sich schon meines Erachtens eine strafbare Beleidigung dar, die gemäß Paragraph 185 StGB zur Anzeige gebracht werden könnte.

 

Leider habe ich keine Zeugen die dieses bestätigen könnten.

dann währe eine Anzeige nutzlos oder?

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ja, da haben sie natürlich leider recht.

Vielleicht ist es ja das Beste, wenn sie das Arbeitsverhältnis beenden.

Auch ohne nachweisbaren wichtigen Grund können sie grundsätzlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat kündigen. Dieses wäre vielleicht die beste Alternative, sofern sie sich von dem Job endgültig lösen möchten.

Sofern sie allerdings selber ordentlich kündigen möchte ich Sie noch darauf hinweisen,
dass sie unter Umständen eine Sperre von bis zu 12 Wochen in Bezug auf das Arbeitslosengeld erhalten können.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend und alles Gute.

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ab wann währe eine kündigung meinerseits denn für die agentur für arbeit gerechtfertigt.muss ich mich kündigen lassen?
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag. Eine Kündigung wäre für die Agentur für Arbeit dann unproblematisch, wenn sie außerordentlich kündigen würden, weil es für sie nicht mehr zumutbar ist an diesem Arbeitsverhältnis festzuhalten.

Das Problem ist aber hier wieder, dass sie beweisen müssten, dass ein Grund für die außerordentliche Kündigung vorliegt.

Im Ergebnis wäre es also am besten wenn sie sich kündigen lassen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244
Advopro und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
gut ich danke für ihren rat.
und wünsche ihnen noch ein paar aktzeptierte antworten.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen. Das ist nett von Ihnen. Dann wünsche auch ich ihnen noch alles Gute und viel Erfolg in der Angelegenheit!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
achso wie siehts damit aus ob ich meine arbeit einfach verlassen darf, natürlich nur wenns richtig schlimm ist.
würde natürlich dafür sorgen das der nächste mitarbeiter sich auf den weg macht.
die beiden haben halt 24/7 betreuung deshalb kann man die eigendlich nicht alleine lassen
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dieses dürfen Sie nur dann machen, wenn es wirklich akkut ist und es hierdurch für Ihren Chef zu keinen Problemen insbesondere im gesundheitlichen Bereich kommt.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
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