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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
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guten Tag Herr Rechtsanwalt! Ich habe ein Enkelkind 17 Jahre

Kundenfrage

guten Tag Herr Rechtsanwalt!
Ich habe ein Enkelkind 17 Jahre der ein Praktikum zum Maurer gemacht hat,welches ich
beendet habe weil der Junge einen Betriebsunfall hatte.
Der Unfall ereignete sich in Osnabrück ein Eisenträger ist auf den Mittelfinger gefallen,
der Meister ist nicht sofort in eine Unfallklinick gefahren sondern der Eisenträger muste mit der kaputten Hand noch auf den LKW geladen werden.dannist er in Osnabrück noch zu einer stelle gefahren um einen Vogel abzuholen,mein Enkel hatte große Schmerzen welches vom Meister
mit den Worten er solle sich nicht so anstellen.Dann ist er auf der Autobahn in richtung
Bremen bis nach Ganderkesee zum Notarzt gefahren ca,130 km..Zeit vom Unfall bis zum
Arzt 2Std. Prognose beim Arzt Finger 7 x gebrochen.
welchen Schadensanspruch kann gegen diesen Betrieb gestellt werden.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Nach der geltenden Rechtslage des Sozialgesetzbuches haftet der Arbeitgeber im Falle eines Betriebsunfalles nur sehr eingeschränkt und eigentlich auch nur dann, wenn er oder ein anderer Arbeitnehmer in den Betrieben den Betriebsunfall herbeigeführt hat.

 

Ist dieses nicht der Fall, so haftet der Sozialversicherungsträger, also die Berufsgenossenschaft.

 

Nachfolgend habe ich ihnen einen sehr interessanten Aufsatz eines Professors der Rechtswissenschaften zu genau diesem Thema beigefügt:

 

http://www.rechtpraktisch.de/artikel.html?id=808

Es müsste also letztendlich geklärt werden, wer hierfür verantwortlich ist.

Meines Erachtens kann aber selbst für den Fall, dass ihr Enkel ausschließlich alleine für die Verursachung des Unfalls verantwortlich ist, Schmerzensgeld vom Arbeitgeber gefordert werden, da dieser ihren Enkel gezwungen hat trotz der schwerwiegenden Verletzung weiterzuarbeiten.

Wie hoch diese Schmerzensgeld ist hängt letztendlich von der Stärke der Schmerzen und der Dauer der Beeinträchtigung ab. Nach ihrer Schilderung wird der Schmerzensgeldanspruch voraussichtlich im Bereich zwischen 200-400 € liegen.

Gegebenenfalls sollte ihr Enkel einen Fachanwalt für Arbeitsrecht vor Ort zu Hilfe nehmen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

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