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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26375
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe mein Teilzeit-Arbeitsverh ltnis (15 Std/Woche an 3

Kundenfrage

Ich habe mein Teilzeit-Arbeitsverhältnis (15 Std/Woche an 3 Vormittagen) fristgerecht gekündigt (3 Monate Kündigungsfrist) . Möchte jetzt gerne bei meinem neuen Arbeitgeber die restlichen 2 Vormittag schon zur Einarbeitung nutzen. (keine Konkurrenz zur jetzigen Tätigkeit) Mein jetziger AG möchte dies nicht, sondern mich zur Mehrarbeit bitten, um meine Nachfolgerin einzuarbeiten und mich eventuell schon nach 2 Monaten aus meinem Arbeitsverhältnis zu entlassen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ihr Arbeitgeber kann Sie nur dann zu Überstunden (Mehrarbeit) verpflichten, wenn dies im Arbeitsvertrag so vereinbart wurde. Ansonsten haben Sie nur Überstunden zu leisten, wenn ein Notfall vorliegt. Ein Notfall liegt dann vor, wenn ein unvorhergesehenes betriebliches Ereignis eingetreten ist und dem Betrieb dadurch erhebliche Schäden drohen. Die Einarbeitung einer Nachfolgerin ist kein Notfall.

Ihr Arbeitgeber kann Sie daher nicht verpflichten die Nachfolgerin an Ihren restlichen zwei Vormittagen einzuarbeiten.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Aber wenn es im Arbeitsvertrag stünde, wäre es ok? Die "Nebentätigkeit" in Form von Einarbeitung auch eventuell am nachmittag soll auch nicht genehmigt werden!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn im Arbeitsvertrag eine Verpflichtung zu Überstunden geregelt ist, müssten Sie im Rahmen dieser Verpflichtung Überstunden leisten.

Soweit Sie sich parallel schon in Ihrer neuen Arbeitsstelle einarbeiten, benötigen Sie die Zustimmung des Arbeitgebers. Diese kann Ihnen bei einer Teilzeitbeschäftigung allerdings nur dann versagt werden, wenn Sie für ein Konkurrenzunternehmen tätig werden (hier nicht der Fall) oder aber Ihre Tätigkeit für die neue Arbeitsstelle zu einer Einschränkung für das jetztige Arbeitsverhältnis führt.

Es ist also ausschlaggebend für Ihren Fall, ob im Arbeitsvertrag eine Verpflichtung zur Leistung von Überstunden vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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