So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RAKRoth.
RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RAKRoth ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mir wurde von einem Unternehmen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
mir wurde von einem Unternehmen in Eschweiler mit Schreiben vom 27.10.2010 ein Anstellungsvertrag zum 01.01.2011 in Aussicht gestellt. In diesem Schreiben waren die Arbeitszeiten mo-fr 8.30-14.00 sowie das Bruttogehalt 1.200,-- € festgehalten. Ebenso wurde in diesem Schreiben vereinbart, dass ich in den Monaten November + Dezember 2010 auf 400,-- € - Basis zur Einarbeitung 2 x wöchentlich für das Unternehmen arbeiten soll. Dafür habe ich eine andere geringfügige Beschäftigung gekündigt. Im November verlief alles soweit wie besprochen, die Zahlung von 400,-- € erfolgte durch das Unternehmen. Anfang Dezember wurde die Arbeitszeit für den Monat Dezember wegen Überbesetzung des Büros auf 1 x wöchentlich gekürzt und ich wurde bei der Gelegenheit darüber informiert, dass das Büro vom 23.12.-03.01.2011 geschlossen ist. Für den Monat Dezember wurden mir nur 200,-- € überwiesen. Darüber hinaus wurde mir Anfang Dezember mitgeteilt, dass die vereinbarten Arbeitszeiten so für das Unternehmen nicht mehr realisierbar sind. Ein Anstellungsvertrag könne nur abgeschlossen werden, wenn ich mo-do in der Zeit von 08.30-17.00 Uhr mit einer einstündigen Pause arbeite. Dies ist für mich nicht möglich, meine berufliche Zukunft habe ich aufgrund der im Oktober schriftlich angebotenen Arbeitszeiten geplant und mehreren Firmen, die sich ebenfalls auf meine Kurzbewerbungen gemeldet haben, abgesagt. Es kam kein Anstellungsvertrag zustande. Habe ich Anspruch auf Schadenersatz, vor allem auf Zahlung der restlichen 200,-- € für Dezember? Für eine Auskunft bedanke XXXXX XXXXX im voraus. Mit freundlichen Grüßen Gisela Stärke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Wenn die Überbesetzung im Monat Dezember 2010 für den Arbeitgeber vorhersehbar war, hätten der AG Sie darauf hinweisen müssen.

Gleiches gilt für die Arbeitszeiten insgesamt. Durch die Aufnahme von Vertragsverhandlungen entsteht ein Schuldverhältnis, wobei eine Schadensersatzpflicht dann entstehen kann, wenn eine Partei die aus dem Schudlverhältnis entstehenden Pflichten verletzt.

Die Arbeitszeiten muss der Arbeitgeber überblicken, so dass die im Dezember erklärte Entwicklung auch schon vorher bekannt gewesen sein dürfte.

Vor diesem Hintergrund müssten Sie so gestellt werden, wie Sei stünden, wenn Sie auf die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags nicht vertraut und sich auf einen Vertragsschluss nicht eingelassen hätten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen meine Antwort bitte akzeptieren. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button „Akzeptieren“ klicken.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie meine Antwort bitte akzeptieren, um die Beratung abzuschließen. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button "Akzeptieren" klicken.