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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3511
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
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Wie kann ich mich gegen mobbing zur Wehr setzen

Kundenfrage

Wie kann ich mich gegen mobbing zur Wehr setzen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Darüber hinaus mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet, da insoweit ein Rechtsberatungsvertrag zustande gekommen ist. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und diese wurden von Ihnen akzeptiert.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Der richtige Weg ist zunächst ein Gespräch mit dem Arbeitgeber zu führen, damit dieser auf die Person, die Sie mobbt einwirken kann, damit dies in Zukunft unterlassen wird.


Sollte dies in der Sache nichts bringen, rege ich an, einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Ist Mobbing durch einen Arbeitnehmer nachweisbar, ist jedenfalls der Arbeitgeber verpflichtet hier für Abhilfe zu sorgen.

In der Konsequenz haben Sie einen Kündigungsgrund.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Wenn Ihre Anfrage beantwortet wurde, bitte ich meine Antwort zu akzeptieren. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button „Akzeptieren“ klicken.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie meine Antwort bitte akzeptieren, um die Beratung abzuschließen. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button "Akzeptieren" klicken.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das Gespräch wird morgen zusammen mit den Personen die mich mobben und der Chefin stattfinden. Diese Vorfälle haben mich gesundheitlich mitgenommen, muss ich an diesem Gespräch teilnehmen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Eine rechtliche Verpflichtung zur Teilnahme an dem Gespräch - insbesondere ohne anwaltlichen Beistand - besteht nicht, zumal Sie gesundheitlich durch die Vorfälle angeschlagen sind.

Sie können Ihrer Chefin dies kurz mitteilen und darum bitten, ohne die in Rede stehenden Personen zunächst eine Unterhaltung zu führen.

Mobbing stellt grundsätzlich eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar und muss von dem Betroffenen nicht geduldet werden.
Ihr Verhalten ist vor diesem Hintergrund richtig.

Gerade vor dem Hintergrund, dass Sie bereits gesundheitlich beeinträchtigt sind, sollten Sie die Einschaltung eines Kollegen erwägen.

Wenn ich Ihnen helfen konnte, bitte ich noch meine Antwort zu akzeptieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was für ein Kollege könnte mir da helfen und in wie fern?
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

es sollte sich um einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Kollegen handeln. Da Mobbing eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts darstellt können sich hieraus gegen die betroffenen Personen Ansprüche ergeben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
So eine Person haben wir in unserem Betrieb nicht.
Welche Rechte habe ich überhaupt und was kann mir passieren?
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

als Arbeitnehmer haben Sie das Recht nicht von anderen Kollegen gemobbt zu werden. Der Arbeitgeber ist insoweit verpflichtet, im Rahmen seiner Möglichkeiten für Abhilfe zu sorgen.

Dazu ist es zunächst erforderlich, sich von den beteiligten Personen den Sachverhalt darlegen zu lassen.
Von Seiten des Arbeitgebers kann Ihnen vorerst nichts passieren. Sollte sich der Mobbingvorwurf bestätigen, könnten die Betroffenen abgemahnt werden.

Einen Anwalt müssten Sie außerhalb des Betriebes beauftragen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

es ist nun an der Zeit meine Antwort zu akzeptieren.

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