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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16958
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Meine Frau ist am Samstag ins Krankenhaus gekommen weil sie

Kundenfrage

Meine Frau ist am Samstag ins Krankenhaus gekommen weil sie Probleme hat in der Schwangerschaft der Geburtstermin ist auf 15 Dezember 2010 festgelegt.
Da wir aber noch ein 6-jähriges Kind haben das Schulpflichtig ist und mein Arbeitgeber mir schon die Kündigung geben wollte weil ich Vaterzeit für zwei Monate beantragt habe weis ich jetzt gar nicht wie ich mich verhalten soll.
Es ist so das meine Tochter morgen in die Schule muß und ich somit schon eine Stunde später in die Arbeit komme des weiteren hat meine Tochter um 11.30 Uhr Schule aus und dann habe ich auch niemanden da meine Frau im Krankenhaus ist wie schon oben beschrieben was sollich tun? Elternzeit kann ich noch nicht in anspruch nehmen da das zweite Kind noch nicht da ist.
Bitte sagen sie mir welche Gesetze es gibt, wie ich verfahren kann oder welche möglichkeiten es gibt das ichfür meine Tochter da sein kann?

Mit freundlichen Grüßen

Michael Bauer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Bauer,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Sie haben die Möglichkeit, wegen vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB, sich im Ihr Kind zu kümmern.

Nach dieser Vorschrift verliert der zur Dienstleistung Verpflichtete, also der Arbeitnehmer seinen Anspruch auf die Vergütung nicht, wenn er für verhältnismäßig kurze Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund an der Erbringung der Dienstleistung gehindert ist.

Sie können also der Arbeit fernbleiben und werden bezahlt.

Ob eine verhältnismäßig kurze Zeit vorliegt bemisst sich nach verschiedenen Faktoren, so zB. dem Verhältnis der Verhinderung zur Gesamtarbeitsdauer, der Länge der Kündigungsfrist, die für die Verhinderung notwendige Zeit.

Es kommt also auf Ihr spezielles Arbeitsverhältnis an.

Über einen Monat Arbeitsverhinderung ist aber mit Sicherheit keine verhältnismäßig kurze Zeit mehr.

Sie sollten die Zeit Ihrer Verhinderung so gering wie möglich halten.

Sie sollten sich umgehend beim Jugendamt erkundigen, ob man eine Tagesmutter hat, die solange einspringt.
Vielleicht kann Ihr Kind auch in der Schule betreut werden, oder es geht mit einer Schulfreundin nachhause, oder es bleibt bei einer Nachbarin.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte, folgendes zu beachten:

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen Gerne beantworte ich Ihnen diese.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin




Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.


Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Es steht nichts entgegen dennoch habe ich Ihnen zu diesem Tehma noch eine Frage gestellt wie ich da vorgehen soll ob ich ein schreiben an meinen Arbeitgeber senden soll wegen des §616 oder was soll ich tun ?

Ich werde sie sowieso noch brauchen aber dazu kann ich sie in Ihrer Kanzlei aufsuchen den ich habe noch andere Probleme.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wo wohnen Sie denn ? Unsere Kanzlei ist in Regensburg Innenstadt.

Sie sollten ein Schreiben an den Arbeitgeber verfassen und ihn auf § 616 BGB hinweisen und darauf, dass Sie alles tun, um die Zeiten Ihrer Abwesenheit so gering wie möglich zu halten.

Vielleicht haben Sie auch noch Urlaub, den Sie dann nehmen könnten.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht

Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich wohne in Cham und meine Frau ist in der Hedwigsklinik in Regensburg .
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


das ist ja nett ! So ein Zufall.


Mit freundlichen Grüßen, viel Glück und alles Gute !!!!!!! und danke für die freundliche Akzeptanz .


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Noch was zu meiner Frage den ich möchte meinen Urlaub nicht verwenden.

Muß ich meinen Urlaub verwenden?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

nein , das müssen Sie nicht. Sie sollten aber versuchen , Ihrem Arbeitgeber entgegenzukommen.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht