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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16953
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Tag! Wie ist die Entgeltfortzahlung geregelt bei K ndigung

Kundenfrage

Guten Tag! Wie ist die Entgeltfortzahlung geregelt bei Kündigung durch den Arbeitnehmer und anschließender Freistellung durch den Arbeitgeber, wenn das Entlohnung auf Provisionsbasis erfolgt? Der Arbeitsvertrag sieht ein geringes Grundgehalt vor , das aber nicht zusätzlich zur Provision gezahlt wird, sondern nur zur Auszahlung käme, falls die erzielte Provision darunter läge - de facto lag das Entgelt durch die erzielte Provision während der gesamten Dauer des Arbeitsverhältnisses ein vielfaches über diesem Mindestgehalt. Muss der Arbeitnehmer der Freistellung zustimmen, wenn dies im Arbeitsvertrag steht (nicht Tarifvertrag)?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Wenn die Freistellung im Arbeitsvertrag so vereinbart ist, muss der Arbeitnehmer ihr zustimmen.

Anders als früher hat auch die unwiderrufliche Freistellung für den Arbeitnehmer keine sozialversicherungsrechlichen Nachteile mehr.

Möglich ist selbstverständlich nur eine bezahlte Freistellung.

Dem Gehalt zugrunde zu legen ist der regelmäßig zu erzielender Durchschnittslohn, wozu auch Provisionen gehören.
Hier ist darauf abzustellen, welche Provisionen der Arbeitnehmer im maßgeblichen Zeitraum wahrscheinlich erzielt hätte.


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte folgendes zu beachten:


Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht

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Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank



Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo! Eine Frage zur Gehaltsabrechnung:
Wie muss ein Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Änderung (Minderung) bei der Provisionsberechnung mitteilen? Ist eine mündliche bzw. stillschweigende Änderung gültig? Wie lange nach Eintreten dieser Änderung bzw. nachdem der Arbeitnehmer Kenntnis davon erhält, ist es möglich, dagegen vorzugehen bzw. daraus entstehende Fehlbeträge einzufordern? Kann dies auch nach einer Kündigung geschehen?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.Wenn sich eine Änderung des Arbeitsvertrags ergibt muss diese einvernehmlich geschehen.

Wenn die Änderung erfolgt und Sie nichts dagegen unternehmen ist es je nach den Umständen des Einzelfalls möglich, dass man von einem stillschweigenden Einverständnis ausgeht.
Dies ist jedoch eine Frage des Einzelfalls und kann nicht generell beurteilt werden.

Wenn Sie nicht eine Ausschlussfrist in Ihrem Arbeits- oder Tarifvertrag haben verjähren Ansprüche in drei Jahren nach Entstehung.


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben .


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht




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