So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Advopro.
Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Advopro ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, zur Zeit habe ich eine

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

zur Zeit habe ich eine Auszubildende (Kauffrau für Bürokommunikation mit d. Schwerpunkt Marketing) im 3. Lehrjahr. Sie ist ein Tag in der Berufsschule; die restlichen vier Arbeitstage sitzt sie nur am Schreibtisch, tut so als würde sie arbeiten, faul, kein Bock, jeden Monat regelmäßig (ab dem 25. ist sie 2-3 Tage Krank) (Krankmeldung). Sie hat schon zwei Abmahnungen bekommen (sie hat Internet Chat-Seiten besucht).
Ich würde mich gerne von ihr trennen. Welche Rechte habe ich als Ausbilder?

Mit freundlichem Gruß
Dr. Celik
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





Auch als Ausbilder brauchen Sie sich nicht jedes Verhalten des Auszubildenden gefallen lassen.

Nach der Gesetzeslage besteht außerhalb der Probezeit grundsätzlich kein Recht zur ordentlichen Kündigung, so dass die Auszubildende nach den allgemeinen Vorschriften (§ 626 BGB) grundsätzlich nur außerordentlich gekündigt werden kann.



Wie sich direkt aus § 626 Abs. 1 BGB ergibt, ist Voraussetzung für eine solche außerordentliche Kündigung ein wichtiger Grund. Sollte beispielsweise der Auszubildenden ausdrücklich untersagt worden sein, das Internet für private Zwecke zu nutzen, so stellt dieses nach der Rechtsprechung einen solchen Grund dar.



Grundsätzlich dürfen sie aber nicht sofort kündigen, sondern müssen vorher eine ordnungsgemäße Abmahnung an den Arbeitnehmer senden. Die Abmahnung muss schriftlich erfolgen und muss insbesondere den Grund enthalten und (ganz wichtig!) die Androhung, dass im Wiederholungsfalle eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen wird.



Sollte diese Androhung fehlen, so handelt es sich rechtstechnisch gesehen nicht um eine Abmahnung, sondern lediglich um eine Ermahnung, die in Bezug auf die außerordentliche Kündigung als Vorbereitung nicht genügt.



Sollte ein Verstoß einmal abgemahnt worden sein und ein Wiederholungsfall vorliegen, so könnten sie eine außerordentliche Kündigung aussprechen. Wichtig neben der Schriftform ist hier vor allem, dass sie auch wieder der Kündigungsgrund genannt wird, auf die missachtete Abmahnung Bezug genommen wird und ganz wichtig die Kündigung spätestens innerhalb von zwei Wochen ab dem Verstoß dem Arbeitnehmer zugestellt wird.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244



Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht