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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Ich arbeite seit 20 jahren als Krankenpflegehelferin bei der

Kundenfrage

Ich arbeite seit 20 jahren als Krankenpflegehelferin bei der Mörsenbroich -Rath Gmbh und habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag .Seit einigen Jahren haben sich die 3 Krankenhäuser der KMR zum VKKD Verbund zusammen geschlossen.Dazu gehört das Marienhospital ,Vinzens KH und die Mauritius Klinik in Meerbusch.Ich soll nun aus Gesundheitlichen Gründen versetzt werden und soll einen neuen Arbeitsvertrag mit Probezeit unterschreiben ist das rechtens.Ich kenne Kollegen die seit dem Verbund immer noch mit ihrem alten Vertrag im Verbund arbeiten .Ich habe das Gefühl man will mich auf diese Art los werden da ich seit Monaten Krank bin.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Die in Aussicht gestellte Versetzung rechtfertigt keinesfalls den Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages und schon gar nicht Vereinbarung einer neuerlichen Probezeit.

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Arbeiten nicht mehr ausführen können, mag eine Versetzung gerechtfertigt sein unter Vereinbarung geänderter arbeitsvertraglicher Regelungen. Dies geschieht entweder durch einvernehmliche Vertragsänderung oder arbeitgeberseitig durch eine sogenannte Änderungskündigung.

Die Änderungskündigung ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses, verbunden mit dem Angebot an die andere Seite, das Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen fortzusetzen, falls sich der andere mit der Änderung der Arbeitsbedingungen einverstanden erklärt.

Das Kündigungsschutzgesetz enthält Vorschriften, die den Arbeitnehmer bei einer Änderungskündigung des Arbeitgebers schützen sollen.

 

Grundsätzlich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Arbeitsbedingungen während des laufenden Vertragsverhältnisses jederzeit einvernehmlich handhaben und - wenn beide Seiten wollen - vertraglich auch ändern.Für den Arbeitgeber ist eine Änderungskündigung erst dann notwendig, wenn er eine Veränderung der Arbeitsbedingungen wünscht, die er aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht mehr einseitig gegen den Willen des Arbeitgebers im Wege des Weisungsrechts anordnen darf.

Meist geht der Änderungswunsch vom Arbeitgeber aus, der gegenüber dem Arbeitnehmer eine bestimmte Änderung des Arbeitsvertrags durchsetzen will, etwa eine Änderung der übertragenen Arbeitsaufgaben, der Arbeitszeit, eine Reduzierung der Vergütung oder andere wesentliche Änderungen.Weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer können den Arbeitsvertrag einseitig zu ihren Gunsten ändern. Jede Änderung des Arbeitsvertrags ist nur mit Zustimmung der anderen Seite möglich.

Im Ergebnis ist erkennbar, dass das Handeln Ihres Arbeitgebers nicht "ganz sauber" ist.

Nehmen Sie gegebenenfalls Kontakt zum Personal-/Betriebsrat auf, um Unterstützung zu erlangen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich vermitteln. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Mit freundlichen Grüßen


Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren. Ich weise rein vorsorglich darauf hin, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt und von dieser Plattform nicht beabsichtigt ist.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Die in Aussicht gestellte Versetzung rechtfertigt keinesfalls den Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages und schon gar nicht Vereinbarung einer neuerlichen Probezeit.

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Arbeiten nicht mehr ausführen können, mag eine Versetzung gerechtfertigt sein unter Vereinbarung geänderter arbeitsvertraglicher Regelungen. Dies geschieht entweder durch einvernehmliche Vertragsänderung oder arbeitgeberseitig durch eine sogenannte Änderungskündigung.

Die Änderungskündigung ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses, verbunden mit dem Angebot an die andere Seite, das Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen fortzusetzen, falls sich der andere mit der Änderung der Arbeitsbedingungen einverstanden erklärt.

Das Kündigungsschutzgesetz enthält Vorschriften, die den Arbeitnehmer bei einer Änderungskündigung des Arbeitgebers schützen sollen.

 

Grundsätzlich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Arbeitsbedingungen während des laufenden Vertragsverhältnisses jederzeit einvernehmlich handhaben und - wenn beide Seiten wollen - vertraglich auch ändern.Für den Arbeitgeber ist eine Änderungskündigung erst dann notwendig, wenn er eine Veränderung der Arbeitsbedingungen wünscht, die er aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht mehr einseitig gegen den Willen des Arbeitgebers im Wege des Weisungsrechts anordnen darf.

Meist geht der Änderungswunsch vom Arbeitgeber aus, der gegenüber dem Arbeitnehmer eine bestimmte Änderung des Arbeitsvertrags durchsetzen will, etwa eine Änderung der übertragenen Arbeitsaufgaben, der Arbeitszeit, eine Reduzierung der Vergütung oder andere wesentliche Änderungen.Weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer können den Arbeitsvertrag einseitig zu ihren Gunsten ändern. Jede Änderung des Arbeitsvertrags ist nur mit Zustimmung der anderen Seite möglich.

Im Ergebnis ist erkennbar, dass das Handeln Ihres Arbeitgebers nicht "ganz sauber" ist.

Nehmen Sie gegebenenfalls Kontakt zum Personal-/Betriebsrat auf, um Unterstützung zu erlangen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich vermitteln. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Mit freundlichen Grüßen


Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren. Ich weise rein vorsorglich darauf hin, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt und von dieser Plattform nicht beabsichtigt ist.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Die in Aussicht gestellte Versetzung rechtfertigt keinesfalls den Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages und schon gar nicht Vereinbarung einer neuerlichen Probezeit.

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Arbeiten nicht mehr ausführen können, mag eine Versetzung gerechtfertigt sein unter Vereinbarung geänderter arbeitsvertraglicher Regelungen. Dies geschieht entweder durch einvernehmliche Vertragsänderung oder arbeitgeberseitig durch eine sogenannte Änderungskündigung.

Die Änderungskündigung ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses, verbunden mit dem Angebot an die andere Seite, das Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen fortzusetzen, falls sich der andere mit der Änderung der Arbeitsbedingungen einverstanden erklärt.

Das Kündigungsschutzgesetz enthält Vorschriften, die den Arbeitnehmer bei einer Änderungskündigung des Arbeitgebers schützen sollen.

 

Grundsätzlich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Arbeitsbedingungen während des laufenden Vertragsverhältnisses jederzeit einvernehmlich handhaben und - wenn beide Seiten wollen - vertraglich auch ändern.Für den Arbeitgeber ist eine Änderungskündigung erst dann notwendig, wenn er eine Veränderung der Arbeitsbedingungen wünscht, die er aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht mehr einseitig gegen den Willen des Arbeitgebers im Wege des Weisungsrechts anordnen darf.

Meist geht der Änderungswunsch vom Arbeitgeber aus, der gegenüber dem Arbeitnehmer eine bestimmte Änderung des Arbeitsvertrags durchsetzen will, etwa eine Änderung der übertragenen Arbeitsaufgaben, der Arbeitszeit, eine Reduzierung der Vergütung oder andere wesentliche Änderungen.Weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer können den Arbeitsvertrag einseitig zu ihren Gunsten ändern. Jede Änderung des Arbeitsvertrags ist nur mit Zustimmung der anderen Seite möglich.

Im Ergebnis ist erkennbar, dass das Handeln Ihres Arbeitgebers nicht "ganz sauber" ist.

Nehmen Sie gegebenenfalls Kontakt zum Personal-/Betriebsrat auf, um Unterstützung zu erlangen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich vermitteln. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Mit freundlichen Grüßen


Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren. Ich weise rein vorsorglich darauf hin, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt und von dieser Plattform nicht beabsichtigt ist.

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