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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6462
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Hallo ein Mitarbeiter hatte 2003 einen Wegunfall und war danach

Kundenfrage

Hallo ein Mitarbeiter hatte 2003 einen Wegunfall und war danach 15 Monate krankgeschrieben nun hat er die Rentenzusage zum 30.11.2010 gemäß Uralubskonto hatte er einen Restanspruch von 8 Tagen zzgl des Jahresurlaubes von dem damaligen Krankenstand. Wie verhält es sich da mit den Zuschlägen? den Urlaubsanpruch hat er ja wohl obwohl er krankgeschrieben war als 30 Tage a 8 Stunden ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte konkretisieren Sie Ihre Angaben dahingehend, welchen Status der Mitarbeiter nach Ablauf der 15 Monate bis zur Rentenzusage hatte. Um welche Zuschläge handelt es sich?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

 

Er hat mit einigen Unterbrechungen aufrund weiterer Erkrankungen durch den Autounfall weiter bei uns gearbeitet

Beim Urlaub werden zum einen die Stunden bezahlt sowie eine Zulage von 50%

des weiteren wird hierbei ein Mittellohn zum Ansatz gebracht anhand der geleisteten Stunden.

 

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

deshalb meine Frage ob wir hier die Zulagen zum Stundenlohn ebenfalls bezahlen müssen obwohl hierfür keine geleistete Arbeit entgegensteht

mfg

Marco Götz

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich wird ein Urlaubsanspruch nicht nur für solche Zeiten erworben, in denen der Arbeitnehmer (AN) seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt, sondern auch für Zeiten, in denen er ordnungsgemäß krankgeschrieben war.

Üblicherweise ist Urlaub bis spätestens zum 31.03. des Forlgejahres in dem er entstanden ist zu nehmen. Anschließend verfällt er. Dies ist jedoch nicht der fFall, wenn der Urlaub krankheitsbedingt nicht angetreten werden konnte. Es stellt sich in Ihrem Fall zunächst die Frage, ob ein Urlaubsantritt in der Zeit, in der der AN arbeitsfähig war, möglich gewesen wäre.

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat der AN einen Anspruch auf Abgeltung des noch offenen Urlaubs. Dies gilt auch dann, wenn er während des gesamten Urlaubsjahres krankgeschrieben war.

Nach § 11 BUrlG berechnet sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten 13 Wochen vor Urlaubsantritt erhalten hat. Hinzuzurechnen sind eventuelle Zulagen wie z.B. Schicht-, Gefahren-, und Schmutzzulagen.

Als Berechnungsformel gilt:

Urlaubsentgelt pro Woche = Bruttomonatsgehalt x 3 Monat
___________________________
13 Wochen

Für das Urlaubsentgelt pro Tag muss das Wochenentgelt (Bemessung des Urlaubs nach Werktagen - also Mo. - Sa.) durch sechs, wenn er nach Arbeitstagen (Mo. - Fr.) bemessen wird durch die Zahl der Arbeitstage, also 5, in der Woche geteilt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen dienlich gewesen zu sei und darf Sie bitten, die Antwort zu akzeptieren. Bei noch bestehenden Unklarheiten, kontaktieren Sie uns.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

von unserem Unternemen werden normalerweise noch 50 % Urlaubsgeld bezahlt besteht hier auch ein Anspruch?

mfg

Marco Götz

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

von unserem Unternehmen werden normalerweise noch 50 % Urlaubsgeld bezahlt besteht hier auch ein Anspruch?

mfg

Marco Götz

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ist ein tarifliches oder aufgrund sonstiger Vorschriften bestehendes Urlaubsgeld mit der Urlaubsvergütung verknüpft, ist dieses mit dem Anspruch auf Urlaubsvergütung fällig und auszuzahlen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass