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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16464
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Mein Sohn hat sich am Samstagnachmittag einen Nerv eingeklemmt

Kundenfrage

Mein Sohn
hat sich am Samstagnachmittag einen Nerv eingeklemmt und wurde von mirist daraufhin in die Notaufnahme gefahren. Für den Samstag wurde er krankgeschrieben, da er Samstagabend arbeiten musste. Für Montag sollte er dann bei seinem Hausarzt vorstellig werden. Er arbeitet bei einer Zeitarbeitsfirnma die Samstags nich erreichbar ist, folglich sagte er nach dem Krankenhausbesuch bei der Firma bescheid,bei der er hätte arbeiten sollen. Montag morgen rief er dann direkt um 8 Uhr bei der Zeitarbeitsfirma an, es war jedoch noch niemand im Büro. Nach dem Arztbesuch rief dann die Firma bei Ihm zurück und er teilte ihnen mit dass er noch eine Woche krankgeschrieben ist.
Heute erhielt er die Kündigung datiert auf den 07.09.10 ohne angabe von Gründen. Mein Sohn rief daraufhin bei der Firma an und fragte nach dem Grund. Die Dame gab ihm daraufhin zur antwort er sei zu oft Krank gewesen. Ist die Kündigung rechtens.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Zunächst ist absolut wichtig, dass Ihr Sohn binnen 3 Wochen nach Zugang der Kündigung eine sog. Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreicht.
Tur er dies nicht oder nicht rechtzeitig wird die Kündigung automatisch wirksam auch wenn sie eigentlich unwirksam ist.

Ich nehme an, dass die Zeitarbeitsfirma 10 Vollzeitbeschäftigte angestellt hat ?

Dann ist das Kündigungsschutzgesetz anwendbar.

Er kann die Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht in der Rechtsantragsstelle einreichen, dort wird man ihm bei der Formulierung helfen.

Diese Klage ist absolut notwendig, wenn die Kündigung nicht wirksam werden soll.

Abgesehen davon gibt es meines Erachtens keinen Kündigungsgrund. Ich empfehle be Zeitarbeitsverhältnissen immer sich bei beiden Firmen krank zu melden.

Da aber die eine Firma nicht erreichbar war,hat er völlig korrekt gehandelt.

Jemanden zu kündigen, weil er so oft krank ist , ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Der Arbeitgeber muss nämlich dann im Kündigungsschutzprozeß vortragen, warum der Arbeitnehmer auch in Zukunft seine Arbeitsleistung nicht wird erbringen können, was fast unmöglich ist.

Kündigungsgründe brauchen bei einer Kündigung übrigens nicht angegeben werden.

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

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Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

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Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Fragen mehr haben, würde ich darum bitten, meine Antwort entsprechend den allgemeinen Geschäftsbedingungen von just answer zu azeptieren.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

bitte vergessen Sie nicht zu akzeptieren und bitte versäumen Sie nicht die Klagefrist.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht

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