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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16465
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Mein Sohn arbeitet bei einer Umzugsfirma und hat vor ca . 2

Kundenfrage

Mein Sohn arbeitet bei einer Umzugsfirma und hat vor ca . 2 Wochen im Dienst mit dem LKW an einem Werbeschild von einem Juwelier, wegen sehr enger Strassenverhältnisse, einen Schaden von ca 1900 Euro ( ?) gemacht. Nun will der Chef meinem Sohn diese Summe in Rechnung stellen bzw. von seinen Überstd. abziehen, weil er seine Haftpflichtversicherung dafür nicht in Anspruch nehmen möchte. Wie ... bzw. kann er sich dagegen wehren??
B. Rose
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Selbstverständlich sind Arbeitnehmer nicht für alle Schäden im Arbeitsverhältnis haftbar zu machen, da sie weder die finanziellen Mittel haben, noch für alle Schäden im Betrieb verantwortlich gemacht werden können.

Ob der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber für einen Schaden haftbar ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.Man unterscheidet die leichte Fahrlässigkeit, bei der nicht gehaftet wird, die mittlere Fahrlässigkeit, bei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Schaden zur Hälfte tragen und die grobe fahrlässigkeit und den Vorsatz bei der der Arbeitnehmer ganz haftet.

Das Mitverschulden des Arbeitgebers ist ebenfalls zu beachten. So muss er eine Haftpflichtversicherung abschließen und der Arbeitnehmer muss dann nur die Eigenbeteiligung bezahlen.

Im Fall Ihres Sohnes liegt entweder leichte fahrlässigkeit vor, so dass dieser gar nicht verantworlich ist, oder höchstens mittlere Fahrlässigkeit.
Da jedoch ein Umzugsunternehmen eine Haftpflichtversicherung braucht, weil immer wieder etwas passieren kann, muss der Arbeitgeber diese auch in Anspruch nehmen.
Wofür ist sie sonst da.

Ihr Sohn schuldet dann höchstens die Eigenbeteiligung.

Ihc hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben und bitte Sie folgendes zu beachten:

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht


Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte sich Sie , meine Antwort zu akzeptieren.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bitte um Bezahlung meiner Tätigkeit durch Akzeptierung meiner Antwort.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsnwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht

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